Welche Auswirkungen hätte ein Crash auf deinen Vermögensaufbau?

Dieser Frage möchte sich Finanu in diesem Artikel widmen. Um den Crash zu simulieren, nehmen wir einige Annahmen vorweg. Zum einen: es wird schlimmer als 2008. Und: wir vergleichen die Effekte auf die Einmalanlage zum Vergleich mit dem Sparplan: Welche Auswirkungen hätte ein Crash auf deinen Vermögensaufbau? weiterlesen

Welche Vor- und Nachteile haben Anleihen?

Welche Vorteile und welche Nachteile haben Anleihen?*

entscheidende Vorteile:

  • die Rückzahlung

wenn Du in Aktien investierst kann es vorkommen, dass Du einen deutlichen Kursverlust erfährst. Anders bei Anleihen: die Rückzahlung ist oftmals festgesetzt. Und unter der Annahme, dass das Unternehmen nicht insolvent ist, erhälst Du deinen Anleihebetrag zu 100% zurück.

  • regelmäßige Zinsen

wie bei Aktien die Dividende oder bei deinem Tagesgeld die Zinsen erhälst Du bei Anleihen eine regelmäßige (teilweise eine variable) Zinsen ausgezahlt.

  • Flexibilität

Anleihen sind je nach Herausgeber an der Börse notiert. Dadurch kannst Du in vielen Fällen jederzeit deine Anleihen verkaufen. Anders wenn Dir ein Haus oder eine Wohnung gehört.

 

entscheidende Nachteile:

  • Risikokonzentration

Wie bei Aktien: wenn Du nur eine Anleihe besitzt, so steigt das Risiko und Dein Erfolg ist von einer einzigen Anleihe abhängig! Du legst alle Eier in einen Korb.

  • Verlustrisiko

Auch hier, wie bei Aktien, können Anleihen bei möglichen negativen Kursschwankungen ins Minus geraten und würden Dir beim zeitnahen Verkauf zu Verlusten führen.

  • Insolvenz

Unternehmen, Staaten sowie alle weiteren Herausgeber deiner Anleihen können insolvent gehen. Dann besteht ein Totalverlust.

  • Länderrisiko/Währungsrisiko

Das Länderrisiko betrifft vor allem Staatsanleihen. Nicht alle Länder sind auf einem Bonitäts- und Liquididätslevel. Ebenfalls können Währungsrisiken auftreten, wenn Du eine Staatsanleihe oder eine Unternehmensanleihe eines ausländischen Unternehmen hälst.

Währungen – sogenannte Devisen – schwanken tagtäglich. Bei ausländischen Anleihen ist dieses Risiko besonders zu beachten.

  • Nicht vergessen:

Anleihen sind Geldwerte. Ein weiteres Risiko ist deshalb die Inflation. Nimmt die Inflation zu, so kann deine Verzinsung geringer sein als die Inflation.

Und: steigen die allgemeinen Marktzinsen, so sinkt der Wert Deiner Anleihe.

Warum? Da nun Einlagen bei Deiner Bank (- sollte diese ebenfalls die Zinssteigerung an Dich über mehr Zinsen für dein Sparbuch weitergeben -) attraktiver sind als riskantere Anleihen in Unternehmen.

 

*Unterkategorien von Anleihen, wie beispielsweise Pfandbriefe oder Wandelanleihen wurden in den Vor- und Nachteilen nicht komplett berücksichtigt.

Welche Argumente sprechen für und gegen Edelmetalle?

Im Zuge der 10 Euro Challenge zeigte Dir Finanu bereits, wie Du ab 10 Euro in Gold, Silber und Platin – kurzum in Edelmetalle investieren kannst.

Aber Hand aufs Herz: Welche Gründe sprechen für und welche gegen Edelmetalle?

Argumente für Investitionen in Edelmetalle:

  • Krisensicher
    • Während Devisen, also bekannte Währungen, wie Dollar, Euro, Pfund, etc. in Krisen in ihrer Form als Banknoten beispielsweise durch die Inflation spürbar an Kaufkraft verlieren, werden Edelmetalle aller Wahrscheinlichkeit nach ihren vorherigen Wert behalten und halten können. Eventuell sogar im Wert zulegen.
  • Risikostreueung
    • Durch Investitionen in Edelmetalle verringerst Du aktiv die Risikokonzentration vorheriger Investitionen. Du nimmst eine neue Kapitalklasse in dein Portfolio mit auf.
  • Renditemöglichkeiten
    • Es gibt bekanntlich keine Gold oder Silber AG welche Dir jährlich auf deine Investition in Edelmetalle eine Dividende auszahlen, dennoch hast Du die Möglichkeit von Kurssteigerungen zu profitieren. Nicht nur in Krisenjahren, schließlich sind viele Edelmetalle heute vielfach verwendete Industriemetalle geworden.
  • Anonymität
    • Gold und weitere Edelmetalle sind gut geeignet um anonym Geld anzulegen. Soweit Du nicht mit einer Bankkarte bezahlst, sondern bar, so ist keine Nachprüfbarkeit gegeben.
  • Flexibilität
    • Edelmetalle sind normalerweise immer handelbar und solltest Du morgen dein investiertes Kapital abrufen wollen, so wird dies möglich sein.

 

Und nun die Nachteile:

  • Kursentwicklung/Kursverluste
    • Zwar gab es in den vergangenen 20 Jahren einige Krisen, dennoch entwickelten sich die Edelmetalle nicht derart gegen fallende Kurse, sondern zeitweise mit ihnen. Dies lag zum einen an der gesunkenen Nachfrage, schließlich wurden es verstärkt Industriemetalle, zum anderen lag es an Kursspekulationen. Diese fanden in der Vergangenheit statt. Ob diese zukünftig wirklich ausbleiben und der Kurs stabilisierter verläuft ist ungewiss. Gleiches gilt bezogen auf die Nachfrage. Inwieweit ein Nachfrageeinbruch den Kurs abknicken lässt ist nicht bekannt. Hier können Kursverluste entstehen und Du könntest Geld verlieren.
  • Eingeschränkte Dividende
    • Du bist zu 100 % auf die positivie Kursentwicklung angewiesen. Während traditionelle Aktiengesellschaften Didivdenen auszahlen, welche Verluste teilweise kompensieren können, kommst Du bei Edelmetalle in diesen Genuss nicht.
  • Gebühren
    • Je nachdem ob Edelmetalle tatsächlich als Sachwert oder nur virtuell gekauft werden, können Gebühren und Abschläge deine Rendite deutlich mindern. Nur langfristig wird sich die Investition lohnen. Kurzfristige Spekulationen auf steigende Kurse sind gefährlich.
      • Einhergehend:
        • Fälschungen
          • Wenn Du tatsächlich reales Gold kaufen möchtest, so achte auf einen seriösen Händler. Kaufe lieber vor Ort als im Internet dein Gold.
        • Lagerkosten & Sicherheit
          • Je nachdem in welchem Umfang Du Gold oder andere Edelmetalle kaufst, solltest Du dir Gedanken über die sachgerechte Lagerung machen.

Welche Vor- und Nachteile haben Fonds?

Fonds klingen attraktiv. Während ETFs eine ganze Reihe unterschiedlicher Unternehmen abbilden und Anleihen oftmals als Geldwerte zählen, kannst Du mit Fonds in deine Favoritbranche ohne wenig Anstrengung investieren.
Doch welche weiteren Vorteile bringen Fonds mit sich? Und wie sieht es mit den Nachteilen aus?

Die Vorteile:

  • Die Fondsmanager
    Dank des Fondsmanagers, welcher oftmals vom Fach ist und die jeweilige Branche/ das jeweilige Land kennt, kannst Du dich entspannter zurücklehnen. Du musst Dich nicht um die Umschichtung des Portfolios oder Anpassungen kümmern. Der Fondsmanager übernimmt die Anlageentscheidungen.
  • Risikokonzentration
    Fonds investieren nie in nur eine einzige Aktie. Im Gegenteil:
    Fonds sind verpflichtet, ihre Investitionen in mehrere Aktien aufzuteilen. Dadurch erreichst Du bei deiner Investition in Fonds sofort eine Risikostreuung – ähnlich wie bei einem ETF.
  • Bilanzierung
    Geht deine Fondsgesellschaft insolvent, so sind deine Investitionen sicher, da diese als sogenanntes „Sondervermögen“ geschützt sind.
  • Flexibilität
    Du kannst jederzeit deine Fondsanteile verkaufen, da Fonds börsennotiert sind. Wenn Du dein Geld benötigst, muss Du nicht erst lange warten.

 

Und nicht unerwähnt:

Die Nachteile:

  • Managementgebühren
    Im Gegensatz zu ETF bezahlst Du bei aktiven Fonds das Fondsmanagement über eine Gebühr. Diese Kosten senken deine Rendite und fallen jedes Jahr an. Unbedeutend der aktuellen Entwicklung des Fonds.
  • Verlustrisiko/ Totalausfall
    Fonds investieren in börsengehandelte Werte. Deren Kursschwankungen können dem Fonds zusetzen und bei Dir zu Verlusten führen. Gar könnten die enthaltenen Werte – beispielsweise Aktiengesellschaften – insolvent gehen. Du könntest theoretisch einen Totalausfall erleben.
  • geringe Transparenz
    Der Fondsmanager nimmt Dir Anlageentscheidungen aus der Hand. Erst einmal eine Entlastung, gleichzeitig ist die Transparenz oftmals gering. Du wirst eventuell nicht erfahren, weshalb Beteiligungen verkauft oder gekauft wurden oder welche Aktien der Fonds aktuell enthält.
  • Liquiditätsrisiko
    Wenn viele Anleger gleichzeitig ihre Anteile verkaufen, kann es zu einem Engpass an liquiden Mittel des Fonds kommen. Unter  Umständen kann deine Abwicklung nicht vollzogen werden. Auch in diesem Fall kannst Du weitere Verluste erleben.

Vorteile und Nachteile Beteiligung an Startups

Keine Kapitalanlage tritt ohne Risiken auf. So sind Investitonen in die Startups nicht frei von Risiken und möglichen Verlusten. Gleichzeitig hat deine Investition nicht nur Nachteile, denn:

Startup-Investitionen haben folgende Vorteile:

  • Stärkung des Startups
    Deine Investition fließt direkt in dein anvisiertes Startup.
    Nehmen wir zum Vergleich Aktien: hier fließt dein Kaufpreis der Aktie nicht operativ wirksam in das Unternehmen, sondern an den Verkäufer der Aktie und an die Bank hinsichtlich der Provisionen. Bei der Crowdinvestition bekommt das Startup deine Investition zu 100 % (abzüglich der Gebühren für die Crowdplattform..).
  • Rendite Möglichkeiten
    Du hast die Möglichkeit eine Rendite zu erwirtschaften. Entweder bei Startups über eine beispielsweise halbjährliche Verzinsung oder über eine jährliche Gewinnbeteiligung und Teilhabe am Exit wenn eine Übernahme oder der Börsengang erfolgt.
  • Investitionen in bewährte/ neue Geschäftsmodelle
    Je nach Startup kannst Du innovative neue wie bereis langjährig bewährte Geschäftsmodelle fördern. Beachte dabei: Investiere lieber nicht in Geschäftsmodelle, welche Du nicht durchblickst. Du wirst kaum ein Geschäftsmodell zu 100 % in allen Ausmaßen verstehen, aber du solltest nicht dutzende Fragezeichen bekommen.
  • hohe Eigenverantwortung
    Bei Fonds betonte ich, dass Du keine Mitsprache hinsichtlich der Zukäufe und Verkäufe haben wirst. Dies ist bei Startupinvestitionen ist es völlig anders: Du hast die komplette Verantwortung über deine Finanzen. Es gibt keine Verwalter für dein Geld. Du triffst selber alle Entscheidungen über den Kauf und Verkauf und behälst jederzeit die Kontrolle.
  • unternehmerische Teilhabe
    Als Teilhaber des Startups bekommst Du regelmäßig Neuigkeiten zum aktuellen Stand. Wie sehen die Finanzen aus? Wie hat sich der Absatz entwickelt? Welche neue Baustellen tauchten am Horizont auf?
    Ebenfalls kannst Du mithelfen das Unternehmen zu gestalten. Viele Startups und Projekte sind offen für deine Ideen und Innovationen. Du wirst Mitunternehmer und das Unternehmen kann zu deinem neuen Mitherzblut werden! Und all das ohne, dass Du eine große Idee gebraucht hast oder ein großes Risiko einer Gründung eingehen musstest.
  • Mehr Gründermut!
    In Deutschland wie überall bedarf es mehr Gründern. Und da nicht jeder selber ein Unternehmen gründen möchte oder kann bietet das Crowdinvesting die perfekte Möglichkeit in neuen Gründermut zu investieren! Los gehts!
  • Keine Geschäftsidee notwendig
    Jede Person kennt das Thema: Du hast eine Idee und würdest gerne darauf ein Unternehmen aufbauen – Dir fehlt aber Zeit und das Geld. Oder würdest gerne ein Unternehmen aufbauen, aber Dir fehlt die ausschlaggebende Idee. Auch hier hilft Dir Startup-Crowdinvesting weiter! Du kannst mit einem sehr kleinen Risiko ein Startup fördern ohne deine Komfortzone zu verlassen. Praktisch!
  • geringe Mindestinvestitionen
    Je nach Plattform kannst Du bereits ab 10 Euro Anteile an Startups erwerben. Dadurch kann jede Person zum Crowdinvestor werden und vor allem noch wichtiger: mit einem geringen Einsatz bereits das Risiko schnell streuen und das eigene Portfolio flexibler gestalten.

 

Und dabei dennoch diese Nachteile:

  • Totalverlust
    Noch stärker als bei Aktiengesellschaften, welche oftmals auf eine lange Historie zurückblicken können, droht Dir bei Investitionen in Crowd-Projekte der Totalverlust. Gerade junge Startups haben nach der Crowdkampagne nur das investierte Kapital. Wenn nachfolgende Investoren ausbleiben oder ungeahnte Probleme ans Tageslicht treten, kann es das Aus für das Startup bedeuten. Deshalb: nicht alles auf eine Karte setzen!
  • geringe Mitspracherechte
    Als Crowdinvestor hast Du in vielen Fällen keine Mitspracherechte. Du würdest das Unternehmen anders strukturieren oder einen andere Strategie im Marketing wählen? Oftmals hast Du keine Chance hier mitzusprechen. Auch im Vergleich zu klassichen Venture-Capital-Gesellschaften oder Business Angels hast du wenig Mitsprache.
  • geringe Transparenz
    Während eine Aktiengesellschaft viele Dokumente und Veröffentlichungen vornehmen muss, so kann ein junges Startup und viele Crowdprojekte eine Decke der Geheimhaltung über sämtliche Finanzen ziehen. Du ziehst hier den Kürzeren.
    Zur Transparenz:
    Im Video wird das Unternehmen die Crowd anpreisen, beispielsweise, als wichtige Markenbotschafter. Es kann stimmen. Dennoch solltest Du bei Projekten insbesondere die Finanzen dir ansehen. Selbst als Nicht-Zahlenprofi: einige Unternehmen würden damit keine Bankfinanzierung bekommen.
  • Haltedauer
    Je nach Plattform und Startup kann es vorkommen, dass Du deine Anteile nicht sofort verkaufen kannst. So kommst Du nicht an dein investiertes Kapital und musst lange auf eine Rückzahlung/Verkauf deiner Anteile warten. Investiere deshalb nur wirklich frei verfügbares Kapital.

 

Dir fehlt ein wesentliches Argument, ob Pro oder für Contra? Schreibe bitte einen Kommentar!

7+1 Gründe für Aktien

Welche Gründe sprechen für Aktien?

  • An der Börse Aktien zu kaufen ist einfach und unkompliziert

Um Aktien zu kaufen musst Du nur ein Depot eröffnen. Anschließend kannst Du sofort an der Börse loslegen und Aktien kaufen.

Zwar gibt es je nach Bank oftmals fast 20.000 handelbare Aktien, dennoch verlierst Du hier nicht den Überblick. Denn oftmals passt zu Dir ein Indexfonds.

  • Auch für den kleinen Geldbeutel

Um sich an Aktiengesellschaften zu beteiligen musst Du kein Millionär sein. Viele Aktien notieren an der Börse preiswert unter 25 Euro je Aktie.

Gleichzeitig siehst Du im Finanu Artikel, wie Du dich bereits ab 5 Euro an Aktiengesellschaften beteiligen kannst.

  • Einfaches Risikomanagement/Begrenztes Risiko

Wer ein Haus kauft, setzt alle „Eier“ in einen Korb. Wertverluste können bei einem Wertverfall kaum bis gar nicht kompensiert werden.

Anders bei Aktien: Aktien lassen sich sehr breit streuen. Entweder indem in verschieden Branchen investiert wird oder in verschiedene Länder. Andererseits ließe sich beides kombinieren. Du kannst dein Risiko beliebig streuen, in dem Du verschiedene Länder sowie bei diesen Ländern jeweils wiederum die Branchen streust.

Oftmals ist keine Einzelinvestition in hunderte Werte notwendig, da bestehende Aktienfonds oder Indexfonds einem die Arbeit abnehmen und bereits dein Risiko minimieren.

Bedenke: Aktien sind nicht ohne Risiko. Wertverluste können wie bei Immobilien auftreten.

  • Aktionäre sind Miteigentümer (Aktien sind Sachwerte)

Ein großer Vorteil im Vergleich zu gängigen Spartätigkeiten auf dem Sparbuch und Tagesgeldkonto:

Als Aktionär bist Du Miteigentümer der Aktiengesellschaft. Dir gehört ein Teil des Unternehmens. Beispielsweise mitsamt der Maschinen, der Waren im Lager, den Dienstleistungen und eigenen Marken und Patenten.

Daneben: Miteigentümer haben Rechte. In diesem Fall heißen Deine Rechte: Aktionärsrechte. Auf den jährlich stattfindenden Hauptversammlungen deiner Aktiengesellschaften kannst Du dein Stimmrecht ausüben. Beispielsweise wenn der Vorstand entlastet wird.

Während dein Sparbuch als ‚Geldwert‘ zählt, so zählen deine Aktien zu den Sachwerten. Mit Blick auf Inflation und Langfristigkeit bieten sich Sachwerte eher an als Geldwerte.

  • Aktionäre profitieren doppelt

Ähnlich wie ein Hauseigentümer können Aktionäre doppelt profitieren. Zum einen bei möglichen Kurssteigerungen. Aktiengesellschaften zahlen sogenannte „Dividenden“ aus. Diese sind vergleichbar mit den Zinsen auf dem Sparbuch. Dank dieser zwei Möglichkeiten profitierst Du doppelt.

Beim Sparbuch erhälst Du nur die Zinsen, ohne Wertsteigerungen durch steigende Kurse.

  • Aktien sind langfristig erfolgreicher

Und da Bilder mehr als 1.000 Worte sagen, verweise ich auf das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts, kurz DAI.

Das DAI ermittelte die durchschnittlichen Renditen von verschiedenen jährlichen Ankauf- und Verkaufzeiträumen der letzten 50 Jahre für den Deutschen Aktienindex, DAX. Das Dreieck gibt es hier!

Auch hier möchte ich anmerken: Die Vergangenheit ist kein Garant für zukünftiges Wachstum. Gleichzeitig gilt:

  • Aktien sind alternativlos

Aktien sind alternativlos und sollten in keinem Depot fehlen.

Denn es existiert keine bessere Investitionsmöglichkeit mit welcher sich jeder Mensch an der (Welt-)Wirtschaft beteiligen kann.

  • Keine Sorgen wegen Krisen

Hier heißt es: Durchhalten!

Jede Krise ist bis heute vorübergegangen und hat die Finanzmärkte im Nachhinein stärker gemacht.

Investitionen ohne Risiko sind nicht möglich. Investoren werden in Krisen immer mit Wertverlusten konfrontiert. Ob an der Börse als Aktionär, als Eigenheimbesitzer von schrumpfenden Verkaufspreisen für Immobilien über fallende Rohstoffpreise für Edelmetalle.

Apropos Edelmetalle: Zwar wird in einigen Depots das Edelmetall Gold zur Absicherung in Krisenfällen genutzt, jedoch sollte bedacht werden: Gold ist nicht nur zur Geldanlage und Währung im Umlauf sondern ein Industriemetall für Branchen wie Elektronik, Medizin oder die Chemie (-> Preise können aufgrund fehlender Nachfrage in Krisen sinken, statt anzusteigen).

Selbst Dein Sparbuch ist in einer Krise nicht vor Verlusten sicher. Denn je nach Konjunktur der Wirtschaft sind die Zinsen niedriger als die Inflation. Dadurch verliert dein Geld Tag für Tag an Kaufkraft.

Und wie bereits im DAI Renditedreiecks des DAX ersichtlich: Langfristig sind Aktien/ ist der DAX erfolgreich!

Welche Risiken haben Aktien?

Aktien sind starke Bausteine für Dein finanzielles Fundament. Jedoch gehören Rendite und Risiko wie Hand zum Schuh. Es gibt keine Renditen ohne Risiken.

Neben weiteren wichtigen Gründen, hier die wesentlichen Gründe gegen eine Investition in Aktien:

  • Geringes Stimmgewicht

Wie in der Demokratie bei Wahlen kann es vorkommen, dass Du als Aktionär nur ein sehr geringes Stimmgewicht repräsentierst. Größere Aktionäre können beherrschende Meinung bilden. Folglich kann es passieren, dass Du deutlich überstimmt wirst.

  • mögliche Risikokonzentration

Wenn Dein Aktiendepot aus nur einer einzelnen Aktie besteht, legst du alle Eier in einen Korb. Du vollziehst keine Risikostreuung. Der Erfolg Deines Depot hängt an einem Unternehmen.

Daneben ermöglicht die Risikokonzentration durch eine einzelne Aktieninvestition folgende weitere Risiken:

  • hohes Verlustrisiko bei sinkenden Kursen

Aktien können und werden nicht nur steigen. Fallende Kurse sind genauso realistisch und können Verluste für deine ursprüngliche Investition verursachen.

Deshalb: investiere nur finanzielle Mittel, auf die Du in der nächsten Zeit verzichten kannst, sodass kurzfristige Verluste wie auch ein Totalverlust verschmerzt werden. Investiere kein Geld in Aktien aus Krediten!

  • Totalausfall

Wenn Du nur in eine einzelne Aktie investiert und selbst wenn mehrere Aktien in deinem Depot vorhanden sind, kann es jederzeit passieren, dass das Aktienunternehmen insolvent gehen. Bei nur einem Aktienunternehmen verlierst Du deine komplette Investition.

Finanu – Zur Transparenz

Transparenz und Vertrauen ist Finanu sehr wichtig! In der heutigen Zeit ist die Transparenz noch immer eine Mangelware in der Finanzwirtschaft. Einhergehend leidet die Übersichtlichkeit für Nutzer. Und: Vertrauen wird aufs Spiel gesetzt. Finanu möchte das Ändern: Finanu – Zur Transparenz weiterlesen