Wie Du deinen Platz an der Börse findest

Die Börse lässt sich gut mit einem Auto vergleichen.

An deinem Auto wird es hin und wieder notwendig sein, kleine Reparaturen vorzunehmen oder gegen den Verschleiß vorzugehen. Kleinere Aufgaben, wie beispielsweise der Austausch einer Glühbirne oder des Scheibenwischblattes wirst Du hinbekommen. Bei größeren Reparaturen sollte das Auto lieber in die Werkstatt, wo der Meister Dir die schwierige Arbeit abnimmt.

Was hat das mit den Börsen zu tun? Nunja: An der Börse gibt es Finanzprodukte, die für Dich perfekt sind. Für andere wiederum solltest Du dich sehr gut auskennen, Prozesse und Eigenheiten wissen.
Und: beim Auto kannst Du oftmals bestimmen, wer fährt. Willst Du wirklich nur danebensitzen und zuschauen oder doch lieber selber an das Steuer?

Dieser Artikel zeigt die für Dich passenden Möglichkeiten an der Börse auf.

  1. Anfänger
    Du bist neu auf dem Börsenparkett. Du bist noch verwundert, weshalb es so tierisch mit Bullen und Bären hier zugeht.

    • Robo Advisor
      • Robo Advisor sind online Vermögensverwalter, welche automatisiert dein Geld anhand der von Dir gegebenen Antworten und Entscheidungen anlegen. Du profitierst als Neuling von niedrigen Kosten, und hoher Diversifikation sowie einem minimal
    •  ETF
      • Diese Sonderform der nicht aktiv verwalteten Fonds eignet sich gut für Anfänger und Einsteiger. Du musst nach dem Kauf keine Anlageentscheidungen vollziehen, ebensowenig gibt es Fehler von Fondsmanager, da es bei ETF keine aktiven Manager gibt.
        ETF bilden einen Index ab, beispielsweise für Deutschland den DAX.
    • Fonds
      • Du bist bei den ETF nicht fündig geworden? Kein Problem! Dann sind wahrscheinlich eher Fonds etwas für Dich. Fonds werden aktiv verwaltet und investieren zum Beispiel in eine bestimmte Branche. Beispielsweise Technologie oder Umwelt.
        Du musst nach dem Kauf keine weiteren Anlageentscheidungen treffen. Diese übernimmt der Fondsmanager für Dich!
        Du kannst Dich zurücklehnen und dein Geld für Dich arbeiten lassen.
        Ebenso würde Finanu Dir aber empfehlen, regelmäßig die Börse zu verfolgen. Im Sinne eines lebenlangen Lernens wäre ein dazulernen der Abläufe der Börse und somit ein Aufstieg in den „Fortgeschritten“-Modus passend.
  2. Fortgeschritten
    Du konntest unter Umständen bereits eine erste Finanzkrise in deinem Depot erleben und weißt, das Rendite und Risiko Hand in Hand gehen. Daneben gehörst Du fast schon zu den alten Hasen.

    • Aktien
      • Du studierst regelmäßig die Aktienkurse der Aktiengesellschaften. Ebenfalls sind Dir die Chancen und Risiken der jeweiligen AG bewusst.
    • Edelmetalle
      • wie Aktien, jedoch mit der Sicherheit, dass es keine Insolvenzen geben kann – bist Du als Fortgeschrittener Börsianer in der Lage, auch in Edelmetalle zu investieren. Entweder rein zur Absicherung oder als Investition.
    • Anleihen
      • wie bei Aktien blätterst Du fast täglich durch den Wirtschaftsteil der Zeitung. Den Herausgeber der Anleihe kennst Du und Dir sind auch hier die Chancen und Risiken der Unternehmung bewusst.
    • Zertifikate
      • Als fortgeschrittener Investor kennst Du womöglich die verschiedenen Zertifikatsarten. Solltest Du die verschiedenen Formen der Zertifikate nicht kennen, solltest Du dich hierzu informieren. Denn für jeden Basiswert gibt es zur jeweiligen Marktphase ein passenderes oder zeitweise ein unpassenderes Zertifikat – Je nachdem, ob der Basiswert eher einem Abwärtstrend, Seitwärtstrend oder Aufwärtstrend folgt (Siehe: Cap, Bonus, Discount..)
  3. Profis
    Du bist der Lionel Messi oder.. Nein, warte. Du bist der Christiano Ronaldo der Börse. Du knockst Anfänger und Fortgeschritten mit dem kleinen Finger aus. Apropos Knock-Out.. hier hätte ich schon etwas für Dich..

    • Erst einmal wirst Du wahrscheinlich einen Mix aus den bisherigen Finanzprodukten gewählt haben. Schließlich passen in die Profikategorie ETF wie auch Aktien hinein.
      Spezieller nun für Profis:
    • Knock-Out-Produkte.
      • bekannter als Knock-Out sind Schreibweisen wie ko oder k.o. und nichts anderes geschieht bei diesen Produkten, wenn diese eine Barriere antasten oder durchbrechen. Diese Unterkategorie der Optionsscheine verfallen dadurch und sind wertlos. Aber nicht nur hierdurch, sondern auch aufgrund der Möglichkeit auf fallende Kurse zu spekulieren, sollten Anfänger hier die Finger weglassen. Seitwärtstrends wie bei klassischen Optionsscheinen sind selten möglich.
    • Alternativ zu Knock-Out-Produkten gibt es die Optionsscheine.
      • Ebenfalls wie die oben genannten Produkte sind es Hebelprodukte. Das heißt, Du handelst mit einem Hebel. So investierst Du nur einen Bruchteil, während Du dir sozusagen durch den „Hebel“ Geld leihst.
        Beispiel: Du investierst 5 Euro und nutzt einen Hebel von 1 zu 20. Dadurch werden aus den 5 Euro eine investierte Summe von 100 Euro. Warum? So profitierst Du schneller von Kursentwicklungen. Gleichzeitig kannst Du aber auch deutlich mehr Geld verlieren, wenn sich der Kurs gegenläufig entwickelt.

        • Auch hier kannst Du auf fallende Kurse setzen oder diesmal auch auf den eines Seitwärtstrends.
        • Beachte: Als Anfänger und oftmals auch als fortgeschrittener Börsianer nicht nutzen.
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Was sind Zertifikate?

In diesem Artikel hier, hast Du gelernt was Anleihen sind. Auf Anleihen bauen die oben genannten Zertifikate auf.

Als Zertifikate werden von Banken herausgegebene Anleihen bezeichnet. Wie Anleihen haben Zertifikate einen festgelegten Rahmen hinsichtlich der Laufzeit, der regelmäßigen oder variablen Verzinsung und der Rückzahlung.

In diesem Rahmen werden weitere Bedingungen, wie beispielsweise der Basiswert genannt. Der Basiswert stellt den börsengehandelten Wert dar. Dies sind meistens Aktien, können genauso Rohstoffe oder andere Werte sein.

Wie bei Anleihen existieren nicht nur eine Form von Zertifikaten. Es wird unterschieden zwischen:

  • Aktienanleihen

Diese Anleihen sind ein festverzinstes Zertifikat. Die Rückzahlung ist dabei vom Erfolg der Aktie dahinter abhängig.

Du erhälst eine feste Zinsausschüttung und deine Rückzahlung zu 100% wenn die Aktie im Zeitverlauf des Zertifikats die Kursschwellen (feste Barrieren) nicht erreicht oder durchbricht.

Beim erreichen oder durchbrechen der Barriere wird die Rückzahlung durchgeführt. Wie die Rückzahlung vollzogen wird, ist bei der jeweiligen Aktienanleihe beschrieben.

  • Bonus-Zertifikate

Bonus-Zertifikate sind sehr flexibel in deren Ausgestaltung. Ob als klasssicher Bonus, Bonus Pro, Multi Bonus, Reverse Bonus, und so weiter. Die verschiedenen Ausgestaltungen stehen erste einmal im Hintergrund.

Wichtiger:
Wenn Dein Bonus-Zertifikat die Barriere im Zeitraum der Laufzeit nicht antastet und nicht durchbricht, bekommst Du als Anleger zum Zeitpunkt der Rückzahlung 100% zurück, plus den Bonus.

Teilweise existieren Bonuszertifikate mit Cap. Dieser Cap ist eine Obergrenze für den Bonus bei der Rückzahlung. Der Cap deckelt Deinen Bonus, selbst wenn der Kurs weiter steigt.
Wird eine Barriere zur Laufzeit angetastet oder durchbrochen, so erhälst Du in diesem Fall Deine Rückzahlung entsprechend der Wertentwicklung des Basiswerts seit Beginn des Zertifikats.

  • Discount-Zertifikate

Unter den Bonus-Zertifikaten benannte ich gerade kurz den herrschenden Dschungel an Zertifikatsangeboten.

Bei Discount-Zertifikaten wird es einfacher:
Wie wir es bei Lebensmittel-Discountern kennen, bekommst Du beim Kauf von Discount-Zertifikate zwar keine preiswerten Lebensmittel, dafür aber dennoch den Preisvorteil / Rabatt (Discount) im Vergleich zum Kauf des Basiswerts.

Dein Zertifikat bildet nun den Basiswert 1 zu 1 (wenn nicht anders beschrieben) bis zum Ende der Zertifikatslaufzeit ab.
Bei einer positiven Entwicklung des Basiswerts ist Deine Rückzahlung jedoch auf das Cap (Maximalbetrag) begrenzt.

  • Partizipations-Zertifikate

Die Partizipations-Zertifikate ergänzen die Aktienanleihen-Zertifikate. Manchmal heißen Partizipationszertifikate Index(-Tracker) oder ETC (/ETN).

Anderer Name, trotzdem gleicher Inhalt. All diese Zertifikate bilden den Basiswert 1 zu 1 ab.

Im Unterschied zu anderen Zertifikaten und Investitionen ermöglicht es diese Gattung von Kurssteigerungen von handelbaren Werten zu profitieren, welche sonst sehr schwierig oder nur mit erheblichen Aufwand möglich wäre.

Beispiele?

  • Kaffee, Zucker, Kakao,
  • Mais,
  • Öl,
  • Silber, Gold,

Die bei den Bonus-Zertifikaten genannten „Reverse“-Zertifakte exisiteren ebenfalls bei den Partizipations-Zertifikaten. Damit kannst Du von fallenden Preisen profitieren. Beispielsweise wenn Mais oder Kaffee preiswerter werden.

Zu früheren Zeiten gab es ebenfalls Partizipations-Zertifiakte auf Indizes. Beispielsweise auf den Deutschen Aktienindex, den DAX. Mit der Entstehung der ETFs wurden die Partizipations-Zertifikate Stück für Stück verdrängt und durch ETF ersetzt (ETF gelten als Sondervermögen, weshalb das Emittentenrisiko entfällt).

Wie Du deinen Platz an der Börse findest

Die Börse lässt sich gut mit einem Auto vergleichen.

An deinem Auto wird es hin und wieder notwendig sein, kleine Reparaturen vorzunehmen oder gegen den Verschleiß vorzugehen. Kleinere Aufgaben, wie beispielsweise der Austausch einer Glühbirne oder des Scheibenwischblattes wirst Du hinbekommen. Bei größeren Reparaturen sollte das Auto lieber in die Werkstatt, wo der Meister Dir die schwierige Arbeit abnimmt.

Was hat das mit den Börsen zu tun? Nunja: An der Börse gibt es Finanzprodukte, die für Dich perfekt sind. Für andere wiederum solltest Du dich sehr gut auskennen, Prozesse und Eigenheiten wissen.
Und: beim Auto kannst Du oftmals bestimmen, wer fährt. Willst Du wirklich nur danebensitzen und zuschauen oder doch lieber selber an das Steuer?

Dieser Artikel zeigt die für Dich passenden Möglichkeiten an der Börse auf.

  1. Anfänger
    Du bist neu auf dem Börsenparkett. Du bist noch verwundert, weshalb es so tierisch mit Bullen und Bären hier zugeht.

    • Robo Advisor
      • Robo Advisor sind online Vermögensverwalter, welche automatisiert dein Geld anhand der von Dir gegebenen Antworten und Entscheidungen anlegen. Du profitierst als Neuling von niedrigen Kosten, und hoher Diversifikation sowie einem minimal
    •  ETF
      • Diese Sonderform der nicht aktiv verwalteten Fonds eignet sich gut für Anfänger und Einsteiger. Du musst nach dem Kauf keine Anlageentscheidungen vollziehen, ebensowenig gibt es Fehler von Fondsmanager, da es bei ETF keine aktiven Manager gibt.
        ETF bilden einen Index ab, beispielsweise für Deutschland den DAX.
    • Fonds
      • Du bist bei den ETF nicht fündig geworden? Kein Problem! Dann sind wahrscheinlich eher Fonds etwas für Dich. Fonds werden aktiv verwaltet und investieren zum Beispiel in eine bestimmte Branche. Beispielsweise Technologie oder Umwelt.
        Du musst nach dem Kauf keine weiteren Anlageentscheidungen treffen. Diese übernimmt der Fondsmanager für Dich!
        Du kannst Dich zurücklehnen und dein Geld für Dich arbeiten lassen.
        Ebenso würde Finanu Dir aber empfehlen, regelmäßig die Börse zu verfolgen. Im Sinne eines lebenlangen Lernens wäre ein dazulernen der Abläufe der Börse und somit ein Aufstieg in den „Fortgeschritten“-Modus passend.
  2. Fortgeschritten
    Du konntest unter Umständen bereits eine erste Finanzkrise in deinem Depot erleben und weißt, das Rendite und Risiko Hand in Hand gehen. Daneben gehörst Du fast schon zu den alten Hasen.

    • Aktien
      • Du studierst regelmäßig die Aktienkurse der Aktiengesellschaften. Ebenfalls sind Dir die Chancen und Risiken der jeweiligen AG bewusst.
    • Edelmetalle
      • wie Aktien, jedoch mit der Sicherheit, dass es keine Insolvenzen geben kann – bist Du als Fortgeschrittener Börsianer in der Lage, auch in Edelmetalle zu investieren. Entweder rein zur Absicherung oder als Investition.
    • Anleihen
      • wie bei Aktien blätterst Du fast täglich durch den Wirtschaftsteil der Zeitung. Den Herausgeber der Anleihe kennst Du und Dir sind auch hier die Chancen und Risiken der Unternehmung bewusst.
    • Zertifikate
      • Als fortgeschrittener Investor kennst Du womöglich die verschiedenen Zertifikatsarten. Solltest Du die verschiedenen Formen der Zertifikate nicht kennen, solltest Du dich hierzu informieren. Denn für jeden Basiswert gibt es zur jeweiligen Marktphase ein passenderes oder zeitweise ein unpassenderes Zertifikat – Je nachdem, ob der Basiswert eher einem Abwärtstrend, Seitwärtstrend oder Aufwärtstrend folgt (Siehe: Cap, Bonus, Discount..)
  3. Profis
    Du bist der Lionel Messi oder.. Nein, warte. Du bist der Christiano Ronaldo der Börse. Du knockst Anfänger und Fortgeschritten mit dem kleinen Finger aus. Apropos Knock-Out.. hier hätte ich schon etwas für Dich..

    • Erst einmal wirst Du wahrscheinlich einen Mix aus den bisherigen Finanzprodukten gewählt haben. Schließlich passen in die Profikategorie ETF wie auch Aktien hinein.
      Spezieller nun für Profis:
    • Knock-Out-Produkte.
      • bekannter als Knock-Out sind Schreibweisen wie ko oder k.o. und nichts anderes geschieht bei diesen Produkten, wenn diese eine Barriere antasten oder durchbrechen. Diese Unterkategorie der Optionsscheine verfallen dadurch und sind wertlos. Aber nicht nur hierdurch, sondern auch aufgrund der Möglichkeit auf fallende Kurse zu spekulieren, sollten Anfänger hier die Finger weglassen. Seitwärtstrends wie bei klassischen Optionsscheinen sind selten möglich.
    • Alternativ zu Knock-Out-Produkten gibt es die Optionsscheine.
      • Ebenfalls wie die oben genannten Produkte sind es Hebelprodukte. Das heißt, Du handelst mit einem Hebel. So investierst Du nur einen Bruchteil, während Du dir sozusagen durch den „Hebel“ Geld leihst.
        Beispiel: Du investierst 5 Euro und nutzt einen Hebel von 1 zu 20. Dadurch werden aus den 5 Euro eine investierte Summe von 100 Euro. Warum? So profitierst Du schneller von Kursentwicklungen. Gleichzeitig kannst Du aber auch deutlich mehr Geld verlieren, wenn sich der Kurs gegenläufig entwickelt.

        • Auch hier kannst Du auf fallende Kurse setzen oder diesmal auch auf den eines Seitwärtstrends.
        • Beachte: Als Anfänger und oftmals auch als fortgeschrittener Börsianer nicht nutzen.

Wie sehen die Vorteile und Nachteilen bei Zertifikaten aus?

Wie sehen die Vorteile und Nachteile bei den Zertifikaten aus?*

Eine Übersicht:

Die Vorteile:

  • Zinszahlungen

Zinsen kennst Du schon von deinem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto.
Hier, bei Zertifikaten, profitierst Du bei Aktienanleihen von den Zinsen, welcher Dir unabhängig von der Entwicklung der Aktie gezahlt werden (unter anderem Dividenden).

  • Vielseitig

Zertifikate sind sehr vielseitig. Wie unter den Partizipationszertifikaten beschrieben. Von A bis Z sind fast alle handelbaren Werte an der Börse, auch der Rohstoffbörsen,  investierbar. Selbst schwierig handelbare Werte (aufgrund der benötigten Infrastruktur, Transport, Haltbarkeit, etc.) wie Kaffee, Baumwolle, Mais, und so weiter.. sind problemlos erwerbbar.

  • Flexibilität

Zertifikate werden an der Börse und im Direkthandel gehandelt. Du kannst somit fast jederzeit deine Zertifikate verkaufen.

  • Bonus (optional)

Wer freut sich nicht über einen Bonus? Wenn der Basiswert deines Zertifikats die Barriere nicht antastet oder durchbricht erhäst Du einen Bonus ausgezahlt.

  • Discount (optional)

Du profitierst vom Rabatt beim Kauf des Zertifikats. Du erwirbst den Basiswert günstiger als beim direkten Kauf an der Börse.

  • Transparenz (optional)

Wenn Zertifikate, wie beispielsweise Partizipations-Zertifikate Basiswerte im Verhältnis 1 zu 1 abbilden, zeigt dies eine hohe Transparenz. Die Entwicklung und die Wertentwicklung ist klar erkennbar. So ist der Goldpreis bei einem Gold-Zertifikat transparent für Dich erkennbar. Ebenfalls kannst Du sicherheitshalber den Goldpreis an Börsen überprüfen und kontrollieren, ob die Preise passen.

 

Die Nachteile:

  • Cap! (optional)

Du profitierst nur bis zu einer Grenze. Entwickelt sich der Basiswert hinter dem Zertifikat deutlich stärker, so bleibt deine resultierende Rendite gleich.

  • Verlustrisiko

Alle genannten Zertifikate unterliegen wie Aktien, Rohstoffe, Indizes und weiteren Werten den Kursschwankungen. Du kannst in schwachen Martkphasen Geld verlieren. Der Totalverlust bleibt oftmals aus, da Rohstoffe weiterhin handelbar bleiben und nicht insolvent gehen können. Besitzt Du Zertifikate auf Unternehmen, sieht der Totalausfall anders aus. Diesr kann durchaus eintreten.

  • Risikokonzentration

Deshalb solltest Du auch bei Zertifiakten dein Risiko streuen. Setze nicht dein komlettes Geld auf ein Zertifikat. Sollte dieses sich im übrigen Marktumfeld schwach bis schlecht entwickeln, verlierst Du unter Umständen dein Geld bei einem Verkauf.

  • Emittentenrisiko

Zertifikate werden von Banken, Unternehmen oder Staaten herausgegeben. Werden diese Herausgeber insolvent, so verlierst Du dein Geld (Totalverlust).

  • Währungsrisiko

Einige Rohstoffe und Waren werden international in US-Dollar oder anderen Währungen an den Börsen gehandelt. Dein Zertifikat wird diese ursprünglichen Währungen als Ausgangspreis haben, sodass Du beim schwankenden Euro/US-Dollar Geld verlieren kannst.

  • Inflation

Je nach Zertifikat, kann die Inflation und damit ansteigende Zinsen deine Rendite schmälern.

 

*Die Vorteile und Nachteile sind eine allgemeinere Aufzählung. Jedes Zertifikat ist anders und kann die hier genannten Vorteile und Nachteile enthalten – muss aber nicht. Es können andere Vor- und entscheidendere Nachteile bestehen.

Was sind Zertifikate?

In diesem Artikel hier, hast Du gelernt was Anleihen sind. Auf Anleihen bauen die oben genannten Zertifikate auf.

Als Zertifikate werden von Banken herausgegebene Anleihen bezeichnet. Wie Anleihen haben Zertifikate einen festgelegten Rahmen hinsichtlich der Laufzeit, der regelmäßigen oder variablen Verzinsung und der Rückzahlung.

In diesem Rahmen werden weitere Bedingungen, wie beispielsweise der Basiswert genannt. Der Basiswert stellt den börsengehandelten Wert dar. Dies sind meistens Aktien, können genauso Rohstoffe oder andere Werte sein.

Wie bei Anleihen existieren nicht nur eine Form von Zertifikaten. Es wird unterschieden zwischen:

  • Aktienanleihen

Diese Anleihen sind ein festverzinstes Zertifikat. Die Rückzahlung ist dabei vom Erfolg der Aktie dahinter abhängig.

Du erhälst eine feste Zinsausschüttung und deine Rückzahlung zu 100% wenn die Aktie im Zeitverlauf des Zertifikats die Kursschwellen (feste Barrieren) nicht erreicht oder durchbricht.

Beim erreichen oder durchbrechen der Barriere wird die Rückzahlung durchgeführt. Wie die Rückzahlung vollzogen wird, ist bei der jeweiligen Aktienanleihe beschrieben.

  • Bonus-Zertifikate

Bonus-Zertifikate sind sehr flexibel in deren Ausgestaltung. Ob als klasssicher Bonus, Bonus Pro, Multi Bonus, Reverse Bonus, und so weiter. Die verschiedenen Ausgestaltungen stehen erste einmal im Hintergrund.

Wichtiger:
Wenn Dein Bonus-Zertifikat die Barriere im Zeitraum der Laufzeit nicht antastet und nicht durchbricht, bekommst Du als Anleger zum Zeitpunkt der Rückzahlung 100% zurück, plus den Bonus.

Teilweise existieren Bonuszertifikate mit Cap. Dieser Cap ist eine Obergrenze für den Bonus bei der Rückzahlung. Der Cap deckelt Deinen Bonus, selbst wenn der Kurs weiter steigt.
Wird eine Barriere zur Laufzeit angetastet oder durchbrochen, so erhälst Du in diesem Fall Deine Rückzahlung entsprechend der Wertentwicklung des Basiswerts seit Beginn des Zertifikats.

  • Discount-Zertifikate

Unter den Bonus-Zertifikaten benannte ich gerade kurz den herrschenden Dschungel an Zertifikatsangeboten.

Bei Discount-Zertifikaten wird es einfacher:
Wie wir es bei Lebensmittel-Discountern kennen, bekommst Du beim Kauf von Discount-Zertifikate zwar keine preiswerten Lebensmittel, dafür aber dennoch den Preisvorteil / Rabatt (Discount) im Vergleich zum Kauf des Basiswerts.

Dein Zertifikat bildet nun den Basiswert 1 zu 1 (wenn nicht anders beschrieben) bis zum Ende der Zertifikatslaufzeit ab.
Bei einer positiven Entwicklung des Basiswerts ist Deine Rückzahlung jedoch auf das Cap (Maximalbetrag) begrenzt.

  • Partizipations-Zertifikate

Die Partizipations-Zertifikate ergänzen die Aktienanleihen-Zertifikate. Manchmal heißen Partizipationszertifikate Index(-Tracker) oder ETC (/ETN).

Anderer Name, trotzdem gleicher Inhalt. All diese Zertifikate bilden den Basiswert 1 zu 1 ab.

Im Unterschied zu anderen Zertifikaten und Investitionen ermöglicht es diese Gattung von Kurssteigerungen von handelbaren Werten zu profitieren, welche sonst sehr schwierig oder nur mit erheblichen Aufwand möglich wäre.

Beispiele?

  • Kaffee, Zucker, Kakao,
  • Mais,
  • Öl,
  • Silber, Gold,

Die bei den Bonus-Zertifikaten genannten „Reverse“-Zertifakte exisiteren ebenfalls bei den Partizipations-Zertifikaten. Damit kannst Du von fallenden Preisen profitieren. Beispielsweise wenn Mais oder Kaffee preiswerter werden.

Zu früheren Zeiten gab es ebenfalls Partizipations-Zertifiakte auf Indizes. Beispielsweise auf den Deutschen Aktienindex, den DAX. Mit der Entstehung der ETFs wurden die Partizipations-Zertifikate Stück für Stück verdrängt und durch ETF ersetzt (ETF gelten als Sondervermögen, weshalb das Emittentenrisiko entfällt).

Wie sehen die Vorteile und Nachteilen bei Zertifikaten aus?

Wie sehen die Vorteile und Nachteile bei den Zertifikaten aus?*

Eine Übersicht:

Die Vorteile:

  • Zinszahlungen

Zinsen kennst Du schon von deinem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto.
Hier, bei Zertifikaten, profitierst Du bei Aktienanleihen von den Zinsen, welcher Dir unabhängig von der Entwicklung der Aktie gezahlt werden (unter anderem Dividenden).

  • Vielseitig

Zertifikate sind sehr vielseitig. Wie unter den Partizipationszertifikaten beschrieben. Von A bis Z sind fast alle handelbaren Werte an der Börse, auch der Rohstoffbörsen,  investierbar. Selbst schwierig handelbare Werte (aufgrund der benötigten Infrastruktur, Transport, Haltbarkeit, etc.) wie Kaffee, Baumwolle, Mais, und so weiter.. sind problemlos erwerbbar.

  • Flexibilität

Zertifikate werden an der Börse und im Direkthandel gehandelt. Du kannst somit fast jederzeit deine Zertifikate verkaufen.

  • Bonus (optional)

Wer freut sich nicht über einen Bonus? Wenn der Basiswert deines Zertifikats die Barriere nicht antastet oder durchbricht erhäst Du einen Bonus ausgezahlt.

  • Discount (optional)

Du profitierst vom Rabatt beim Kauf des Zertifikats. Du erwirbst den Basiswert günstiger als beim direkten Kauf an der Börse.

  • Transparenz (optional)

Wenn Zertifikate, wie beispielsweise Partizipations-Zertifikate Basiswerte im Verhältnis 1 zu 1 abbilden, zeigt dies eine hohe Transparenz. Die Entwicklung und die Wertentwicklung ist klar erkennbar. So ist der Goldpreis bei einem Gold-Zertifikat transparent für Dich erkennbar. Ebenfalls kannst Du sicherheitshalber den Goldpreis an Börsen überprüfen und kontrollieren, ob die Preise passen.

 

Die Nachteile:

  • Cap! (optional)

Du profitierst nur bis zu einer Grenze. Entwickelt sich der Basiswert hinter dem Zertifikat deutlich stärker, so bleibt deine resultierende Rendite gleich.

  • Verlustrisiko

Alle genannten Zertifikate unterliegen wie Aktien, Rohstoffe, Indizes und weiteren Werten den Kursschwankungen. Du kannst in schwachen Martkphasen Geld verlieren. Der Totalverlust bleibt oftmals aus, da Rohstoffe weiterhin handelbar bleiben und nicht insolvent gehen können. Besitzt Du Zertifikate auf Unternehmen, sieht der Totalausfall anders aus. Diesr kann durchaus eintreten.

  • Risikokonzentration

Deshalb solltest Du auch bei Zertifiakten dein Risiko streuen. Setze nicht dein komlettes Geld auf ein Zertifikat. Sollte dieses sich im übrigen Marktumfeld schwach bis schlecht entwickeln, verlierst Du unter Umständen dein Geld bei einem Verkauf.

  • Emittentenrisiko

Zertifikate werden von Banken, Unternehmen oder Staaten herausgegeben. Werden diese Herausgeber insolvent, so verlierst Du dein Geld (Totalverlust).

  • Währungsrisiko

Einige Rohstoffe und Waren werden international in US-Dollar oder anderen Währungen an den Börsen gehandelt. Dein Zertifikat wird diese ursprünglichen Währungen als Ausgangspreis haben, sodass Du beim schwankenden Euro/US-Dollar Geld verlieren kannst.

  • Inflation

Je nach Zertifikat, kann die Inflation und damit ansteigende Zinsen deine Rendite schmälern.

 

*Die Vorteile und Nachteile sind eine allgemeinere Aufzählung. Jedes Zertifikat ist anders und kann die hier genannten Vorteile und Nachteile enthalten – muss aber nicht. Es können andere Vor- und entscheidendere Nachteile bestehen.

Was sind Zertifikate?

In diesem Artikel hier, hast Du gelernt was Anleihen sind. Auf Anleihen bauen die oben genannten Zertifikate auf.

Als Zertifikate werden von Banken herausgegebene Anleihen bezeichnet. Wie Anleihen haben Zertifikate einen festgelegten Rahmen hinsichtlich der Laufzeit, der regelmäßigen oder variablen Verzinsung und der Rückzahlung.

In diesem Rahmen werden weitere Bedingungen, wie beispielsweise der Basiswert genannt. Der Basiswert stellt den börsengehandelten Wert dar. Dies sind meistens Aktien, können genauso Rohstoffe oder andere Werte sein.

Wie bei Anleihen existieren nicht nur eine Form von Zertifikaten. Es wird unterschieden zwischen:

  • Aktienanleihen

Diese Anleihen sind ein festverzinstes Zertifikat. Die Rückzahlung ist dabei vom Erfolg der Aktie dahinter abhängig.

Du erhälst eine feste Zinsausschüttung und deine Rückzahlung zu 100% wenn die Aktie im Zeitverlauf des Zertifikats die Kursschwellen (feste Barrieren) nicht erreicht oder durchbricht.

Beim erreichen oder durchbrechen der Barriere wird die Rückzahlung durchgeführt. Wie die Rückzahlung vollzogen wird, ist bei der jeweiligen Aktienanleihe beschrieben.

  • Bonus-Zertifikate

Bonus-Zertifikate sind sehr flexibel in deren Ausgestaltung. Ob als klasssicher Bonus, Bonus Pro, Multi Bonus, Reverse Bonus, und so weiter. Die verschiedenen Ausgestaltungen stehen erste einmal im Hintergrund.

Wichtiger:
Wenn Dein Bonus-Zertifikat die Barriere im Zeitraum der Laufzeit nicht antastet und nicht durchbricht, bekommst Du als Anleger zum Zeitpunkt der Rückzahlung 100% zurück, plus den Bonus.

Teilweise existieren Bonuszertifikate mit Cap. Dieser Cap ist eine Obergrenze für den Bonus bei der Rückzahlung. Der Cap deckelt Deinen Bonus, selbst wenn der Kurs weiter steigt.
Wird eine Barriere zur Laufzeit angetastet oder durchbrochen, so erhälst Du in diesem Fall Deine Rückzahlung entsprechend der Wertentwicklung des Basiswerts seit Beginn des Zertifikats.

  • Discount-Zertifikate

Unter den Bonus-Zertifikaten benannte ich gerade kurz den herrschenden Dschungel an Zertifikatsangeboten.

Bei Discount-Zertifikaten wird es einfacher:
Wie wir es bei Lebensmittel-Discountern kennen, bekommst Du beim Kauf von Discount-Zertifikate zwar keine preiswerten Lebensmittel, dafür aber dennoch den Preisvorteil / Rabatt (Discount) im Vergleich zum Kauf des Basiswerts.

Dein Zertifikat bildet nun den Basiswert 1 zu 1 (wenn nicht anders beschrieben) bis zum Ende der Zertifikatslaufzeit ab.
Bei einer positiven Entwicklung des Basiswerts ist Deine Rückzahlung jedoch auf das Cap (Maximalbetrag) begrenzt.

  • Partizipations-Zertifikate

Die Partizipations-Zertifikate ergänzen die Aktienanleihen-Zertifikate. Manchmal heißen Partizipationszertifikate Index(-Tracker) oder ETC (/ETN).

Anderer Name, trotzdem gleicher Inhalt. All diese Zertifikate bilden den Basiswert 1 zu 1 ab.

Im Unterschied zu anderen Zertifikaten und Investitionen ermöglicht es diese Gattung von Kurssteigerungen von handelbaren Werten zu profitieren, welche sonst sehr schwierig oder nur mit erheblichen Aufwand möglich wäre.

Beispiele?

  • Kaffee, Zucker, Kakao,
  • Mais,
  • Öl,
  • Silber, Gold,

Die bei den Bonus-Zertifikaten genannten „Reverse“-Zertifakte exisiteren ebenfalls bei den Partizipations-Zertifikaten. Damit kannst Du von fallenden Preisen profitieren. Beispielsweise wenn Mais oder Kaffee preiswerter werden.

Zu früheren Zeiten gab es ebenfalls Partizipations-Zertifiakte auf Indizes. Beispielsweise auf den Deutschen Aktienindex, den DAX. Mit der Entstehung der ETFs wurden die Partizipations-Zertifikate Stück für Stück verdrängt und durch ETF ersetzt (ETF gelten als Sondervermögen, weshalb das Emittentenrisiko entfällt).

Wie Du deinen Platz an der Börse findest

Die Börse lässt sich gut mit einem Auto vergleichen.

An deinem Auto wird es hin und wieder notwendig sein, kleine Reparaturen vorzunehmen oder gegen den Verschleiß vorzugehen. Kleinere Aufgaben, wie beispielsweise der Austausch einer Glühbirne oder des Scheibenwischblattes wirst Du hinbekommen. Bei größeren Reparaturen sollte das Auto lieber in die Werkstatt, wo der Meister Dir die schwierige Arbeit abnimmt.

Was hat das mit den Börsen zu tun? Nunja: An der Börse gibt es Finanzprodukte, die für Dich perfekt sind. Für andere wiederum solltest Du dich sehr gut auskennen, Prozesse und Eigenheiten wissen.
Und: beim Auto kannst Du oftmals bestimmen, wer fährt. Willst Du wirklich nur danebensitzen und zuschauen oder doch lieber selber an das Steuer?

Dieser Artikel zeigt die für Dich passenden Möglichkeiten an der Börse auf.

  1. Anfänger
    Du bist neu auf dem Börsenparkett. Du bist noch verwundert, weshalb es so tierisch mit Bullen und Bären hier zugeht.

    • Robo Advisor
      • Robo Advisor sind online Vermögensverwalter, welche automatisiert dein Geld anhand der von Dir gegebenen Antworten und Entscheidungen anlegen. Du profitierst als Neuling von niedrigen Kosten, und hoher Diversifikation sowie einem minimal
    •  ETF
      • Diese Sonderform der nicht aktiv verwalteten Fonds eignet sich gut für Anfänger und Einsteiger. Du musst nach dem Kauf keine Anlageentscheidungen vollziehen, ebensowenig gibt es Fehler von Fondsmanager, da es bei ETF keine aktiven Manager gibt.
        ETF bilden einen Index ab, beispielsweise für Deutschland den DAX.
    • Fonds
      • Du bist bei den ETF nicht fündig geworden? Kein Problem! Dann sind wahrscheinlich eher Fonds etwas für Dich. Fonds werden aktiv verwaltet und investieren zum Beispiel in eine bestimmte Branche. Beispielsweise Technologie oder Umwelt.
        Du musst nach dem Kauf keine weiteren Anlageentscheidungen treffen. Diese übernimmt der Fondsmanager für Dich!
        Du kannst Dich zurücklehnen und dein Geld für Dich arbeiten lassen.
        Ebenso würde Finanu Dir aber empfehlen, regelmäßig die Börse zu verfolgen. Im Sinne eines lebenlangen Lernens wäre ein dazulernen der Abläufe der Börse und somit ein Aufstieg in den „Fortgeschritten“-Modus passend.
  2. Fortgeschritten
    Du konntest unter Umständen bereits eine erste Finanzkrise in deinem Depot erleben und weißt, das Rendite und Risiko Hand in Hand gehen. Daneben gehörst Du fast schon zu den alten Hasen.

    • Aktien
      • Du studierst regelmäßig die Aktienkurse der Aktiengesellschaften. Ebenfalls sind Dir die Chancen und Risiken der jeweiligen AG bewusst.
    • Edelmetalle
      • wie Aktien, jedoch mit der Sicherheit, dass es keine Insolvenzen geben kann – bist Du als Fortgeschrittener Börsianer in der Lage, auch in Edelmetalle zu investieren. Entweder rein zur Absicherung oder als Investition.
    • Anleihen
      • wie bei Aktien blätterst Du fast täglich durch den Wirtschaftsteil der Zeitung. Den Herausgeber der Anleihe kennst Du und Dir sind auch hier die Chancen und Risiken der Unternehmung bewusst.
    • Zertifikate
      • Als fortgeschrittener Investor kennst Du womöglich die verschiedenen Zertifikatsarten. Solltest Du die verschiedenen Formen der Zertifikate nicht kennen, solltest Du dich hierzu informieren. Denn für jeden Basiswert gibt es zur jeweiligen Marktphase ein passenderes oder zeitweise ein unpassenderes Zertifikat – Je nachdem, ob der Basiswert eher einem Abwärtstrend, Seitwärtstrend oder Aufwärtstrend folgt (Siehe: Cap, Bonus, Discount..)
  3. Profis
    Du bist der Lionel Messi oder.. Nein, warte. Du bist der Christiano Ronaldo der Börse. Du knockst Anfänger und Fortgeschritten mit dem kleinen Finger aus. Apropos Knock-Out.. hier hätte ich schon etwas für Dich..

    • Erst einmal wirst Du wahrscheinlich einen Mix aus den bisherigen Finanzprodukten gewählt haben. Schließlich passen in die Profikategorie ETF wie auch Aktien hinein.
      Spezieller nun für Profis:
    • Knock-Out-Produkte.
      • bekannter als Knock-Out sind Schreibweisen wie ko oder k.o. und nichts anderes geschieht bei diesen Produkten, wenn diese eine Barriere antasten oder durchbrechen. Diese Unterkategorie der Optionsscheine verfallen dadurch und sind wertlos. Aber nicht nur hierdurch, sondern auch aufgrund der Möglichkeit auf fallende Kurse zu spekulieren, sollten Anfänger hier die Finger weglassen. Seitwärtstrends wie bei klassischen Optionsscheinen sind selten möglich.
    • Alternativ zu Knock-Out-Produkten gibt es die Optionsscheine.
      • Ebenfalls wie die oben genannten Produkte sind es Hebelprodukte. Das heißt, Du handelst mit einem Hebel. So investierst Du nur einen Bruchteil, während Du dir sozusagen durch den „Hebel“ Geld leihst.
        Beispiel: Du investierst 5 Euro und nutzt einen Hebel von 1 zu 20. Dadurch werden aus den 5 Euro eine investierte Summe von 100 Euro. Warum? So profitierst Du schneller von Kursentwicklungen. Gleichzeitig kannst Du aber auch deutlich mehr Geld verlieren, wenn sich der Kurs gegenläufig entwickelt.

        • Auch hier kannst Du auf fallende Kurse setzen oder diesmal auch auf den eines Seitwärtstrends.
        • Beachte: Als Anfänger und oftmals auch als fortgeschrittener Börsianer nicht nutzen.