Hilfreiche Tipps für Börsenneulinge:

Als Börsenneuling stellt man sich selbst viele Fragen und bekommt gefühlt jeden Tag neue Fragen dazu. Zeit, nun offene Fragen zu beantworten und das eigene Wissen zu erweitern. Bist Du dabei? Hilfreiche Tipps für Börsenneulinge: weiterlesen

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Vorteile und Nachteile von Crowdinvesting

Keine Kapitalanlage tritt ohne Risiken auf. So sind Investitonen in die Crowd-Projekte nicht frei von Risiken und möglichen Verlusten.

Crowdinvestings haben folgende Vorteile:

  • Stärkung des Projekts
    Deine Investition fließt direkt in dein anvisiertes Projekt.
    Nehmen wir zum Vergleich Aktien: hier fließt dein Kaufpreis der Aktie nicht operativhelfend in das Unternehmen, sondern an den Verkäufer der Aktie und an die Bank hinsichtlich der Provisionen. Bei der Crowdinvestition bekommt das Startup, das Immobilienprojekt oder der neu zu erichtende Solarpark deine Investition zu 100 % (abzüglich der Gebühren für die Crowdplattform..).
  • Rendite Möglichkeiten
    Du hast die Möglichkeit eine Rendite zu erwirtschaften. Entweder bei Startups über eine beispielsweise halbjährliche Verzinsung oder über eine jährliche Gewinnbeteiligung und Teilhabe am Exit wenn eine Übernahme oder der Börsengang erfolgt.
  • Investitionen in bewährte/ neue Geschäftsmodelle
    Je nach Projekt kannst Du innovative neue wie bereis langjährig bewährte Geschäftsmodelle fördern. Beachte dabei: Investiere lieber nicht in Geschäftsmodelle, welche Du nicht durchblickst. Du wirst kaum ein Geschäftsmodell zu 100 % in allen Ausmaßen verstehen, aber du solltest nicht dutzende Fragezeichen bekommen.
  • hohe Eigenverantwortung
    Bei Fonds betonte ich, dass Du keine Mitsprache hinsichtlich der Zukäufe und Verkäufe haben wirst. Dies ist bei Crowdinvestments völlig anders: Du hast die komplette Verantwortung über deine Finanzen. Es gibt keine Verwalter für dein Geld. Du triffst selber alle Entscheidungen über den Kauf und Verkauf und behälst jederzeit die Kontrolle.
  • unternehmerische Teilhabe
    Als Teilhaber des Projekts bekommst Du regelmäßig Neuigkeiten zum aktuellen Stand. Wie sehen die Finanzen aus? Wie hat sich der Absatz entwickelt? Welche neue Baustellen tauchten am Horizont auf?
    Ebenfalls kannst Du mithelfen das Unternehmen zu gestalten. Viele Startups und Projekte sind offen für deine Ideen und Innovationen. Du wirst Mitunternehmer und das Unternehmen kann zu deinem neuen Mitherzblut werden! Und all das ohne, dass Du eine große Idee gebraucht hast oder ein großes Risiko einer Gründung eingehen musstest.
  • Mehr Gründermut!
    In Deutschland wie überall bedarf es mehr Gründern. Und da nicht jeder selber ein Unternehmen gründen möchte oder kann bietet das Crowdinvesting die perfekte Möglichkeit in neuen Gründermut zu investieren! Los gehts!
  • geringe Mindestinvestitionen
    Je nach Plattform kannst Du bereits ab 10 Euro Anteile an Startups und Immobilien erwerben. Dadurch kann jede Person zum Crowdinvestor werden und vor allem noch wichtiger: mit einem geringen Einsatz bereits das Risiko schnell streuen und das eigene Portfolio flexibler gestalten.

 

Und dabei dennoch diese Nachteile:

  • Totalverlust
    Noch stärker als bei Aktiengesellschaften, welche oftmals auf eine lange Historie zurückblicken können, droht Dir bei Investitionen in Crowd-Projekte der Totalverlust. Gerade junge Startups haben nach der Crowdkampagne nur das investierte Kapital. Wenn nachfolgende Investoren ausbleiben oder ungeahnte Probleme ans Tageslicht treten, kann es das Aus für das Startup/Projekt bedeuten. Deshalb: nicht alles auf eine Karte setzen!
  • geringe Mitspracherechte
    Als Crowdinvestor hast Du in vielen Fällen keine Mitspracherechte. Du würdest das Unternehmen anders strukturieren oder einen andere Strategie im Marketing wählen? Oftmals hast Du keine Chance hier mitzusprechen. Auch im Vergleich zu klassichen Venture-Capital-Gesellschaften oder Business Angels hast du wenig Mitsprache.
  • geringe Transparenz
    Während eine Aktiengesellschaft viele Dokumente und Veröffentlichungen vornehmen muss, so kann ein junges Startup und viele Crowdprojekte eine Decke der Geheimhaltung über sämtliche Finanzen ziehen. Du ziehst hier den Kürzeren.
    Zur Transparenz:
    Im Video wird das Unternehmen die Crowd anpreisen, beispielsweise, als wichtige Markenbotschafter. Es kann stimmen. Dennoch solltest Du bei Projekten insbesondere die Finanzen dir ansehen. Selbst als Nicht-Zahlenprofi: einige Unternehmen würden damit keine Bankfinanzierung bekommen.
  • Haltedauer
    Je nach Plattform und Projekt kann es vorkommen, dass Du deine Anteile nicht verkaufen kannst. So kommst Du nicht an dein investiertes Kapital und musst lange auf eine Rückzahlung warten. Investiere deshalb nur wirklich frei verfügbares Kapital.

Kennst Du deine Renditechancen?

FinanuFinanzen kannst selbst Du! Nirgends ist dieser Slogan passender als in der „10 Euro Challenge“.

Die 10 Euro Challenge – kurz: 10€C Kennst Du deine Renditechancen? weiterlesen

Drei Zinseszins-Beispiele:

Im vorangegangenen Artikel zum Zinseszins wurden kurze Beispiele gebracht. Dieser Artikel greift erneut die Zinseszins-Thematik auf. Mit drei Beispielen, für den Alltag!

  • Beispiel 1:
    • Einmalanlage von monatlich 25 Euro. Wie entwickelt sich dieses Vermögen?
  • Beispiel 2:
    • monatliche Investition von 25 Euro, über die kommenden 10, 15, 20 Jahre.
  • Beispiel 3:
    • Einmalige Anlage zum Start sowie monatliche Einzahlungen.

Als Zinssatz, beispielsweise über Dividenden und Kurssteigerungen – da es Aktien, Anleihen, Rohstoffe als Investitionsmix sein sollen, wird 5 % angenommen. Dieser Zinssatz behält ebenfalls schon den Abzug der Inflation!

Übrigens kamen im Laufe der Zeit weitere Fragen auf. Wie könnten Kapitalerträge genutzt werden, um beispielsweise die „Rente“ aufzustocken. Deshalb gibt es jetzt Beispiel 4!

Beispiel 4 umfasst die Einzahlung über einen längeren Zeitraum, beispielsweise 25 Euro sowie die Auszahlung in den folgenden Jahren (21. Jahr, 22. Jahr).

Im ersten Startjahr wurde die Einzahlung nicht direkt vorgenommen, die ersten 300 Euro kamen jeweils zum 2. Jahr hinzu.

Daneben: Da der Zinseszins direkt auf den vorangegangenen Zins wirkt, zeitweise Zinsen über den jährlichen Zeitraum gezahlt werden (360 Banktage), Dividenden jedoch nur einmal im Jahr, verzerrt der „Zinseszins“ sich bei der Berechnung – angewandt auf die Reinvestition von den Dividenden der Aktien/ETF/etc.
Langfristig sind hier Sparbücher nur geringfügig im Vorteil. Hier zeige ich ein Beispiel mit der Reinvestition von Dividenden!

  • Beispiel 1:
    Kein komplexes Szenario. Du hast einmalig ein Jahr über 25 Euro zur Seite gelegt. Anschließend die Kapitalanlage sozusagen „vergessen“.
    Wie entwickelt der Zinseszins deine Investition? Und wie sieht die durchschnittliche jährliche Verzinsung aus?
    Nach 5 Jahren: 382,88 Euro – 5,53%
    Nach 10 Jahren: 488,66 Euro – 6,29%
    Nach 15 Jahren: 623,67 Euro – 7,19%
    Nach 20 Jahren: 795,98 Euro – 8,26%
    Nach 25 Jahren: 1.015,90 Euro – 9,54%
    Nach 30 Jahren: 1.296,58 Euro – 11,07%
    Nach 35 Jahren: 1.654,80 Euro – 12,90%
    Nach 40 Jahren: 2.111,99 Euro – 15,09%
    Nach 45 Jahren: 2.695,50 Euro – 17,74%
    Nach 50 Jahren: 3.440,21 Euro – 20,93%
    Je früher mit der Investition angefangen wird und desto länger damit die Investition unberührt bleibt, desto stärker winken am Ende die Kapitalerträge. Wie gesagt: in vollster Kaufkraft. Zwar werden in vielen Fällen 50 Jahre unrealistisch sein, dennoch gibt es hier nun noch ein Unterbeispiel:

    • Da wir – beispielsweise im Alter von 30 mit diesem Investitionsbeispiel anfangen, so würden wir uns die ersten Erträge mit 65 wünschen. Okay?
      Also entnehmen wir nach 35 Jahren wieder unsere Investition. Monatlich 25 Euro. Wir könnten von den 1.654,80 Euro uns 5,5 Jahre 25 Euro auszahlen, bis ins Alter von 70.
      Da in 35 Jahren eher ein Renteneintritt mit 70+x erfolgen wird, rechnen wir kurzerhand das Beispiel mit dem Betrag von 40 Jahren:
      Mit 2.111,99 Euro ließen sich die 25 Euro monatlich über stolze 7 Jahre auszahlen. Bemerkenswert, oder? Mit kleinen 300 Euro zehren wir zwischen 4 und 7 Jahren, wenn wir älter sind.Fahren wir fort:
  • Beispiel 2:
    Im ersten Schritt werden über 10 Jahre 25 Euro im Monat angespart:
    Nach 10 Jahren hast Du also 3.000 Euro extra eingezahlt und die weitern Erträge kommen von „alleine“.
    Im 10. Jahr: 3.796,63 Euro
    Nach 15 Jahren: 4.845,57 Euro
    Nach 20 Jahren: 6.184,37 Euro
    Nach 25 Jahren: 7.892,93 Euro
    Nach 30 Jahren: 10.073,61 Euro
    Nach 35 Jahren: 12.856,76 Euro
    Nach 40 Jahren: 16.408,84 Euro
    Nach 45 Jahren: 20.942,31 Euro
    Nach 50 Jahren: 26.728,28 Euro
    Wie im ersten Beispiel hast Du mit 30 mit der Investition angefangen. Wenn Du wieder mit 65 beziehungsweise 70 Dir monatlich die 25 Euro auszahlen möchtest, könntest Du zwischen 42 und 54 Jahre davon zehren.
    Nehmen wir unter einer neuen Annahme an:
    Du lebst weitere 20 Jahre, so könntest Du dir zwischen 53 und 68 Euro im Monat auszahlen lassen.
    Attraktiv, oder?Jetzt kurz die Erläuterung, wenn Du 15 Jahre lang Geld einzahlst:
    Im 15. Jahr hat dein Vermögen den Wert von 6.503,26 Euro statt nur 4.500 (durch 15 Jahre *300 Euro).
    Wenn Du wieder mit 65 oder 70 die Auszahlung vornimmst, so könntest Du bereits über einen monatlichen Betrag von 71 bis 91 Euro verfügen. Obwohl Du „nur“ 25 Euro über 15 Jahre monatlich oder über 180 Monate eingezahlt hast.Bei 20 Jahren:
    Dein monatlicher Betrag würde auf 86 bis 110 Euro ansteigen.
    Du siehst: Durch den Zinseszins steigt mit der Zeit der Wert deines Vermögens durch die Einzahlungen mit an.
  • Beispiel 3:
    Als Grundstock für den Anfang wählte ich 5 Jahreseinzahlungen, also 1.500 Euro. In den weiteren Monaten kommen jeweils 25 Euro dazu:
    Durch die monatlichen Einzahlungen steigt nachhaltig das Grundvermögen an.
    Dadurch hättest Du nach 10 Jahren: 5.751,31 Euro,
    Nach 15 Jahren: 8.997,98 Euro
    Nach 20 Jahren: 13.141,64 Euro
    Nach 25 Jahren: 16.772,44 Euro
    Nach 30 Jahren: 21.406,35 Euro
    Nach 35 Jahren: 27.320,54 Euro
    Nach 40 Jahren: 34.868,70 Euro
    Nach 45 Jahren: 44.502,28 Euro
    Nach 50 Jahren: 56.797,44 EuroKlar! Was bringt es einem, wenn jemand im hohen Alter 30, 40 oder gar 50.000 Euro hätte? Wenig. Dennoch sollen die Beispiele aufzeigen: wer diszipliniert monatlich – selbst kleine Summen anspart, kann innerhalb der zweiten Hälfte des persönlichen Beruflebens eine ordentliche Aufstockung durch die private Vorsorge erreichen.
  • Beispiel 4:
    So! Du warst fleißig und hast gute 20 Jahre monatlich Geld eingezahlt. Ebenfalls möchtest Du nun nach 20 Jahren von deinem kleinen Vermögen leben. Wie sieht das Vermögen nach 20 Jahren durch Zinseszins und Co aus?
    Nach 20 Jahren hättest Du wie unter Beispiel 3 aufgezeigt ein Vermögen von 13.141,64 Euro angehäuft.
    Davon könntest Du dir über 43 Jahre lang 25 Euro monatlich auszahlen.
    Oder: Da die Zinsen/Dividenden Dir mehr als 600 Euro im Jahr liefern und Du nach 20 Jahren wahrscheinlich kein Jungspund mehr sein wirst, wird das Vermögen auf – beispielsweise 15 Jahre „verspeist“. Du könntest Dir so jährlich 1.266 Euro auszahlen. Damit würdest Du zu Ende des 15. Jahres nur noch 0,73 Euro an Vermögen vorweisen. Hättest den Rest genüsslich verspeist.

Ja! 25 Euro oder auch 1.266 Euro im Jahr sind auf den Monat gerechnet „nur“ 100 Euro. Doch das Beispiel zeigt: 25 Euro! Wenn das Startkapital höher ausfällt und/oder die monatlichen Einzahlungen – beispielsweise durch Lohnerhöhungen – anziehen, so ließe sich der Zielbetrag schneller erreichen.

7+1 Gründe für Investitionen in StartUps

In Zeiten von sehr geringen oder teilweise von negativen Zinsen erlebt die Crowdinvesting-Szene einen Zulauf. Aber welche Gründe sprechen für Deine Investitionen in junge Startups? Hier sind 8 Gründe:

  1. Stärkung des Startups
    Deine Investition fließt direkt in dein anvisiertes Startup.
    Nehmen wir zum Vergleich Aktien: hier fließt dein Kaufpreis der Aktie nicht operativ wirksam in das Unternehmen, sondern an den Verkäufer der Aktie und an die Bank hinsichtlich der Provisionen. Bei der Crowdinvestition bekommt das Startup deine Investition zu 100 % (abzüglich der Gebühren für die Crowdplattform..).
  2. Rendite Möglichkeiten
    Du hast die Möglichkeit eine Rendite zu erwirtschaften. Entweder bei Startups über eine beispielsweise halbjährliche Verzinsung oder über eine jährliche Gewinnbeteiligung und Teilhabe am Exit wenn eine Übernahme oder der Börsengang erfolgt.
  3. Investitionen in bewährte/ neue Geschäftsmodelle
    Je nach Startup kannst Du innovative neue wie bereis langjährig bewährte Geschäftsmodelle fördern. Beachte dabei: Investiere lieber nicht in Geschäftsmodelle, welche Du nicht durchblickst. Du wirst kaum ein Geschäftsmodell zu 100 % in allen Ausmaßen verstehen, aber du solltest nicht dutzende Fragezeichen bekommen.
  4. hohe Eigenverantwortung
    Bei Fonds betonte ich, dass Du keine Mitsprache hinsichtlich der Zukäufe und Verkäufe haben wirst. Dies ist bei Startupinvestitionen ist es völlig anders: Du hast die komplette Verantwortung über deine Finanzen. Es gibt keine Verwalter für dein Geld. Du triffst selber alle Entscheidungen über den Kauf und Verkauf und behälst jederzeit die Kontrolle.
  5. unternehmerische Teilhabe
    Als Teilhaber des Startups bekommst Du regelmäßig Neuigkeiten zum aktuellen Stand. Wie sehen die Finanzen aus? Wie hat sich der Absatz entwickelt? Welche neue Baustellen tauchten am Horizont auf?
    Ebenfalls kannst Du mithelfen das Unternehmen zu gestalten. Viele Startups und Projekte sind offen für deine Ideen und Innovationen. Du wirst Mitunternehmer und das Unternehmen kann zu deinem neuen Mitherzblut werden! Und all das ohne, dass Du eine große Idee gebraucht hast oder ein großes Risiko einer Gründung eingehen musstest.
  6. Mehr Gründermut!
    In Deutschland wie überall bedarf es mehr Gründern. Und da nicht jeder selber ein Unternehmen gründen möchte oder kann bietet das Crowdinvesting die perfekte Möglichkeit in neuen Gründermut zu investieren! Los gehts!
  7. Keine Geschäftsidee notwendig
    Jede Person kennt das Thema: Du hast eine Idee und würdest gerne darauf ein Unternehmen aufbauen – Dir fehlt aber Zeit und das Geld. Oder würdest gerne ein Unternehmen aufbauen, aber Dir fehlt die ausschlaggebende Idee. Auch hier hilft Dir Startup-Crowdinvesting weiter! Du kannst mit einem sehr kleinen Risiko ein Startup fördern ohne deine Komfortzone zu verlassen. Praktisch!
  8. geringe Mindestinvestitionen
    Je nach Plattform kannst Du bereits ab 10 Euro Anteile an Startups erwerben. Dadurch kann jede Person zum Crowdinvestor werden und vor allem noch wichtiger: mit einem geringen Einsatz bereits das Risiko schnell streuen und das eigene Portfolio flexibler gestalten.

Eine Übersicht mit den Vorteilen und vor allem mit Nachteilen findest Du hier!

Du hast weitere Gründe für Startups? Schreibe einen Kommentar!

Was ist der Cost-Average Effekt?

Der Cost-Average Effekt oder den Durchschnittspreiseffekt bekommst Du beim Kauf von ETF oder Fonds stärker zu spüren als beim Einzelkauf von Aktien.

Während beim einzelnen Kauf von Aktien oftmals zu höheren Preisen neue Anteile gekauft werden, so kaufst Du beispielsweise über Sparpläne in einem regelmäßigen Abstand Anteile. Sind die Kurse gestiegen, kaufst Du tendenziell weniger Anteile. Fallen die Kurse, so kaufst Du mehr Anteile.

Im Jahresschnitt gleichen sich beide extreme aus und Du erhälst einen harmonischen Durchschnittspreis.

Beispiel:

Du kauft monatlich für 50 Euro Anteile an einem Fonds/ETF

  1. Monat: 50 Euro, Kurspreis 50 Euro = 1 Anteil (1,00) = 50 Euro/ 50 Euro
  2. Monat: 50 Euro Kurspreis 45 Euro = 1,11 Anteile (2,11) = 94,95 Euro/ 100 Euro
  3. Monat: 50 Euro Kurspreis 50 Euro = 1 Anteil (3,11) = 155,5 Euro/ 150 Euro
  4. Monat: 50 Euro Kurspreis 55 Euro = 0,9 Anteile (4,01) = 220,55 Euro /200 Euro
  5. Monat: 50 Euro Kurspreis 60 Euro = 0,83 Anteile (4,84) = 290,40 Euro/ 250 Euro
  6. Monat: 50 Euro Kurspreis 55 Euro = 0,9 Anteile (5,71) = 314,05 Euro/ 300 Euro
  7. Monat 50 Euro Kurspreis 50 Euro = 1 Anteil (6,71) = 335,50 Euro/ 350 Euro
  8. Monat: 50 Euro Kurspreis 40 Euro = 1,25 Anteile (7,96) = 318,40 Euro/ 400 Euro
  9. Monat: 50 Euro Kurspreus 45 Euro = 1,11 Anteile (9,07) = 408,15 Euro/ 450 Euro
  10. Monat: 50 Euro Kurspreis 40 Euro = 1,25 Anteile (10,32) = 412,80 Euro/ 500 Euro
  11. Monat: 50 Euro Kurspreis 45 Euro = 1,11 Anteile  (11,43) = 514,35 Euro/ 550 Euro
  12. Monat: 50 Euro Kurspreis 40 Euro = 1,25 Anteile (12,68) = 507,20 Euro/ 600 Euro

Anstatt bei einem hohen Kaufpreis einmalig wenige Anteile zu erhalten, hättest Du im folgenden Beispiel über 12 Monate 12,68 Anteile erhalten. Würde nun der Kurs ansteigen, beispielsweise auf 45 Euro, so hättest Du ohne neu Einzahlung einen Depotwert von 570,60 Euro und beim ursprünglichen Preis von 50 Euro (1. Monat) wären es sogar 634 Euro.

Aktuell hättest Du Anteile zu durchschnittlich 47,31 Euro gekauft. Ab 47,32 Euro würdest Du mit den aktuellen Anteilen im Plus liegen. Ebenso: während Du ursprünglich zu 50 Euro einen Anteil und bei durchgehend 50 Euro in 12 Monaten nur 12 Anteile kaufen könntest (600/12 = 50), hast Du durch die Glättung von hohen und niedrigen Preisen 0,68 Anteile mehr gekauft.

Langfristig ist ein Sparplan sinnvoll, da über den längeren Zeitraum sich der Durchschnitt weiter harmonisiert (im Vergleich zum unregelmäßigen Kaufen).

Wie sehen Deine finanziellen Ziele aus?

Es ist etwas zutiefst menschliches: Der Gedanke. Wir machen uns in jeder Sekunde Gedanken. Und selbst wenn wir schlafen, machen wir uns Gedanken. Wir träumen. Gedanken und Träume haben Gemeinsamkeiten. Beide sind oftmals bezogen auf die Zukunft.

Wie die alltäglichen Gedanken und Träume solltest Du Dir gleichermaßen Gedanken zu deinen Finanzen machen. Hast Du gar finanzielle Träume und Ziele?

Falls nicht:

Du solltest Dir Gedanken machen. Unbedeutend deiner wirtschaftlichen Situation, ob es Dir finanziell gut geht oder Du unter deiner finanziellen Lage leidest.

Träume und Ziele helfen uns Menschen, eine passende Strategie und zukünftig einen passenden Weg zu finden.

Dieser Artikel soll Dir bei der Entwicklung einer Strategie helfen.

  1. kenne deinen finanziellen Spielraum. Wieder für den Anfang: führe eventuell ein Haushaltsbuch. Hierin zeigen sich all deine Ausgaben und Einkünfte. Aus roten Zahlen sollen schwarze werden. Wenn die Einkünfte zu gering sind, sollten Ausgaben kontrolliert und angegangen werden.
  2. Träume! Welche Träume hast Du? Benötigst Du hierfür Geld? Falls Geld im Spiel ist, gut so. All jene Träume, welche ohne Geld auskommen, helfen nur bedingt für die Strategieentwicklung, sollten jedoch mit in deinem Kopf vorkommen.
  3. Formuliere deine Träume und entwickele Ziele.
    Aus einem Traum oder deinen Gedanken ist noch keine Motivation zur Handlung geworden. Du solltest deine Träume in Ziele formulieren. Träumst Du von einer Reise? Einer eigenen Wohnung? Oder willst Du Künstler werden uns zuvor etwas „beiseitelegen“? Alle jene Träume sollten ausformuliert werden. Und am besten: mit Präzision. Also:
    Wohin soll die Reise gehen? Was wird die Reise grob kosten? Wirst Du Urlaub nehmen oder deinen Job an den Nagel hängen? All diese und weitere Fragen werden das Ausmaß erweitern.
    Wo soll die Wohnung liegen? Wie groß soll die Wohnung sein? Möchtest Du alleine oder mit einer Familie die Wohnung beleben? ..
    Künstler werden ist spannend. Aber wie konkret? Wirst du nebenher arbeiten? Oder willst Du von Ersparnissen leben? Und so weiter.

    Am besten fragst Du dich qualitativ nach dem „Wie?“

    Vielleicht hast Du es gemerkt: Die Frage nach dem „Was?“ hilft nicht für die Entwicklung der Strategie.

  4. Definiere dein Ziel. In Zahlen.
    Wenn Du deine Träume in Ziele unter Punkt 3 festgelegt hast, solltest Du jetzt eine Zahl entwickeln. Was brauchst Du für deinen Traum/Ziel? 10.000 Euro für die längere Reise? 200.000 Euro für die Wohnung? Oder sind es doch die 25.000 Euro pro Jahr, welche Du als Künstler für den Lebensunterhalt haben möchtest?
  5. Entwickele einen Investitionsplan.
    Ich nehme an: Du wirst nicht von heute auf morgen oder innerhalb der nächsten zwei Jahre deinen Zielbetrag zusammenhaben. Deshalb: Entwerfe einen Investitionsplan.
    Konkret: wie möchtest Du dein finanzielles Ziel erreichen?
    Wie hoch soll die monatliche Investitionssumme ausfallen? 25 Euro? 50 Euro? 100 Euro? …
    Zur Verfügung stehen beispielsweise:

    • Robo Advisor
    • Fonds/ETF
    • Aktien
    • Rohstoffe
    • Devisen
    • Immobilien
    • Startups
  6. Habe Disziplin!
    Ohne Disziplin, das Ziel konsequent zu verfolgen, bleibt es schwierig, das Ziel zu erreichen.

    • Investiere am Monatsanfang
      So entgehst Du der Gefahr, dass gesamte Einkommen im Monat bis zum Monatsende auszugeben,
    • Verwende mindestens 50/75 % deiner Gehaltserhöhungen
      Dadurch steigt dein Lebensstil nur minimal, Du wirst kaum auf Dinge verzichten müssen – schließlich hast Du bisher ohne die Lohnerhöhung ebenfalls sehr akzeptabel gelebt. Gleichzeitig sparst Du deutlich mehr Geld an.
    • Habe Geduld
      Die Geldvermehrung kommt nicht von heute auf Morgen. Habe Geduld und pflanze einen Baum. Wenn dein Baum groß und prächtig ist, so ist die Geldanlage in einem ähnlichen Prozess.

 

Von Zeit zu Zeit wirst Du einzelne Schritte überspringen oder auslassen können. Dennoch sollte dein Investitionsplan erstellt werden und bestehen und verfolgt, gegebenenfalls angepasst werden. Schließlich können sich Ziele verändern.

 

 

Wie finanzielle Teilhabe ab 1 Euro funktioniert:

Die Zeiten in denen Arbeiter und Kapitaleigener getrennt waren, sind vorbei. Heute kann jeder Arbeiter zum Kapitaleigner werden. Bereits mit 1 Euro. Aber wie funktioniert die finanzielle Teilhabe im Detail? Wie finanzielle Teilhabe ab 1 Euro funktioniert: weiterlesen