Kennst Du deine Renditechancen?

FinanuFinanzen kannst selbst Du! Nirgends ist dieser Slogan passender als in der „10 Euro Challenge“.

Die 10 Euro Challenge – kurz: 10€C Kennst Du deine Renditechancen? weiterlesen

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Wie sehen Deine finanziellen Ziele aus?

Es ist etwas zutiefst menschliches: Der Gedanke. Wir machen uns in jeder Sekunde Gedanken. Und selbst wenn wir schlafen, machen wir uns Gedanken. Wir träumen. Gedanken und Träume haben Gemeinsamkeiten. Beide sind oftmals bezogen auf die Zukunft.

Wie die alltäglichen Gedanken und Träume solltest Du Dir gleichermaßen Gedanken zu deinen Finanzen machen. Hast Du gar finanzielle Träume und Ziele?

Falls nicht:

Du solltest Dir Gedanken machen. Unbedeutend deiner wirtschaftlichen Situation, ob es Dir finanziell gut geht oder Du unter deiner finanziellen Lage leidest.

Träume und Ziele helfen uns Menschen, eine passende Strategie und zukünftig einen passenden Weg zu finden.

Dieser Artikel soll Dir bei der Entwicklung einer Strategie helfen.

  1. kenne deinen finanziellen Spielraum. Wieder für den Anfang: führe eventuell ein Haushaltsbuch. Hierin zeigen sich all deine Ausgaben und Einkünfte. Aus roten Zahlen sollen schwarze werden. Wenn die Einkünfte zu gering sind, sollten Ausgaben kontrolliert und angegangen werden.
  2. Träume! Welche Träume hast Du? Benötigst Du hierfür Geld? Falls Geld im Spiel ist, gut so. All jene Träume, welche ohne Geld auskommen, helfen nur bedingt für die Strategieentwicklung, sollten jedoch mit in deinem Kopf vorkommen.
  3. Formuliere deine Träume und entwickele Ziele.
    Aus einem Traum oder deinen Gedanken ist noch keine Motivation zur Handlung geworden. Du solltest deine Träume in Ziele formulieren. Träumst Du von einer Reise? Einer eigenen Wohnung? Oder willst Du Künstler werden uns zuvor etwas „beiseitelegen“? Alle jene Träume sollten ausformuliert werden. Und am besten: mit Präzision. Also:
    Wohin soll die Reise gehen? Was wird die Reise grob kosten? Wirst Du Urlaub nehmen oder deinen Job an den Nagel hängen? All diese und weitere Fragen werden das Ausmaß erweitern.
    Wo soll die Wohnung liegen? Wie groß soll die Wohnung sein? Möchtest Du alleine oder mit einer Familie die Wohnung beleben? ..
    Künstler werden ist spannend. Aber wie konkret? Wirst du nebenher arbeiten? Oder willst Du von Ersparnissen leben? Und so weiter.

    Am besten fragst Du dich qualitativ nach dem „Wie?“

    Vielleicht hast Du es gemerkt: Die Frage nach dem „Was?“ hilft nicht für die Entwicklung der Strategie.

  4. Definiere dein Ziel. In Zahlen.
    Wenn Du deine Träume in Ziele unter Punkt 3 festgelegt hast, solltest Du jetzt eine Zahl entwickeln. Was brauchst Du für deinen Traum/Ziel? 10.000 Euro für die längere Reise? 200.000 Euro für die Wohnung? Oder sind es doch die 25.000 Euro pro Jahr, welche Du als Künstler für den Lebensunterhalt haben möchtest?
  5. Entwickele einen Investitionsplan.
    Ich nehme an: Du wirst nicht von heute auf morgen oder innerhalb der nächsten zwei Jahre deinen Zielbetrag zusammenhaben. Deshalb: Entwerfe einen Investitionsplan.
    Konkret: wie möchtest Du dein finanzielles Ziel erreichen?
    Wie hoch soll die monatliche Investitionssumme ausfallen? 25 Euro? 50 Euro? 100 Euro? …
    Zur Verfügung stehen beispielsweise:

    • Robo Advisor
    • Fonds/ETF
    • Aktien
    • Rohstoffe
    • Devisen
    • Immobilien
    • Startups
  6. Habe Disziplin!
    Ohne Disziplin, das Ziel konsequent zu verfolgen, bleibt es schwierig, das Ziel zu erreichen.

    • Investiere am Monatsanfang
      So entgehst Du der Gefahr, dass gesamte Einkommen im Monat bis zum Monatsende auszugeben,
    • Verwende mindestens 50/75 % deiner Gehaltserhöhungen
      Dadurch steigt dein Lebensstil nur minimal, Du wirst kaum auf Dinge verzichten müssen – schließlich hast Du bisher ohne die Lohnerhöhung ebenfalls sehr akzeptabel gelebt. Gleichzeitig sparst Du deutlich mehr Geld an.
    • Habe Geduld
      Die Geldvermehrung kommt nicht von heute auf Morgen. Habe Geduld und pflanze einen Baum. Wenn dein Baum groß und prächtig ist, so ist die Geldanlage in einem ähnlichen Prozess.

 

Von Zeit zu Zeit wirst Du einzelne Schritte überspringen oder auslassen können. Dennoch sollte dein Investitionsplan erstellt werden und bestehen und verfolgt, gegebenenfalls angepasst werden. Schließlich können sich Ziele verändern.

 

 

Wie finanzielle Teilhabe ab 1 Euro funktioniert:

Die Zeiten in denen Arbeiter und Kapitaleigener getrennt waren, sind vorbei. Heute kann jeder Arbeiter zum Kapitaleigner werden. Bereits mit 1 Euro. Aber wie funktioniert die finanzielle Teilhabe im Detail? Wie finanzielle Teilhabe ab 1 Euro funktioniert: weiterlesen

Frisch dabei? Diese Möglichkeiten hast Du:

Die Börse lässt sich gut mit einem Auto vergleichen.

An deinem Auto wird es hin und wieder notwendig sein, kleine Reparaturen vorzunehmen oder gegen den Verschleiß vorzugehen. Kleinere Aufgaben, wie beispielsweise der Austausch einer Glühbirne oder des Scheibenwischblattes wirst Du hinbekommen. Bei größeren Reparaturen sollte das Auto lieber in die Werkstatt, wo der Meister Dir die schwierige Arbeit abnimmt.

Was hat das mit den Börsen zu tun? Nunja: An der Börse gibt es Finanzprodukte, die für Dich perfekt sind. Für andere wiederum solltest Du dich sehr gut auskennen, Prozesse und Eigenheiten wissen.
Und: beim Auto kannst Du oftmals bestimmen, wer fährt. Willst Du wirklich nur danebensitzen und zuschauen oder doch lieber selber an das Steuer?

Dieser Artikel zeigt die für Dich passenden Möglichkeiten an der Börse auf.

  1. Anfänger
    Du bist neu auf dem Börsenparkett. Du bist noch verwundert, weshalb es so tierisch mit Bullen und Bären hier zugeht.

    • Robo Advisor
      • Robo Advisor sind digitale Vermögensverwalter welche automatisiert deine Geldanlage vornehmen. Du beantwortest ein paar Fragen und bekommst ein zugeschnittenes Portfolio angeboten. Dieses kannst Du noch anpassen und profitierst anschließend von niedrigen Gebühren, einer hohen Risikostreuung und hast zukünftig minimalsten Aufwand mit deiner Geldanlage!
    •  ETF
      • Diese Sonderform der nicht aktiv verwalteten Fonds eignet sich gut für Anfänger und Einsteiger. Du musst nach dem Kauf keine Anlageentscheidungen vollziehen, ebensowenig gibt es Fehler von Fondsmanager, da es bei ETF keine aktiven Manager gibt.
        ETF bilden einen Index ab, beispielsweise für Deutschland den DAX.
    • Fonds
      • Du bist bei den ETF nicht fündig geworden? Kein Problem! Dann sind wahrscheinlich eher Fonds etwas für Dich. Fonds werden aktiv verwaltet und investieren zum Beispiel in eine bestimmte Branche. Beispielsweise Technologie oder Umwelt.
        Du musst nach dem Kauf keine weiteren Anlageentscheidungen treffen. Diese übernimmt der Fondsmanager für Dich!
        Du kannst Dich zurücklehnen und dein Geld für Dich arbeiten lassen.
        Ebenso würde Finanu Dir aber empfehlen, regelmäßig die Börse zu verfolgen. Im Sinne eines lebenlangen Lernens wäre ein dazulernen der Abläufe der Börse und somit ein Aufstieg in den „Fortgeschritten“-Modus passend.
  2. Fortgeschritten
    Du konntest unter Umständen bereits eine erste Finanzkrise in deinem Depot erleben und weißt, das Rendite und Risiko Hand in Hand gehen. Daneben gehörst Du fast schon zu den alten Hasen.

    • Immobilien
      • Via Crowdinvesting kannst Du bequem vom Smartphone aus in verschiedenste Crowd-Immobilienprojekte investieren. Immobilien gelten häufig als Betongold. Doch in der Crowd ist eine Investition wie in der realen Welt nicht frei von Risiken. Lese Dir die Angaben auf den jeweiligen Crowdinvestingseiten durch.
    •  Aktien
      • Du studierst regelmäßig die Aktienkurse der Aktiengesellschaften. Ebenfalls sind Dir die Chancen und Risiken der jeweiligen AG bewusst.
    • Edelmetalle
      • wie Aktien, jedoch mit der Sicherheit, dass es keine Insolvenzen geben kann – bist Du als Fortgeschrittener Börsianer in der Lage, auch in Edelmetalle zu investieren. Entweder rein zur Absicherung oder als Investition.
    • Anleihen
      • wie bei Aktien blätterst Du fast täglich durch den Wirtschaftsteil der Zeitung. Den Herausgeber der Anleihe kennst Du und Dir sind auch hier die Chancen und Risiken der Unternehmung bewusst.
    • Zertifikate
      • Als fortgeschrittener Investor kennst Du womöglich die verschiedenen Zertifikatsarten. Solltest Du die verschiedenen Formen der Zertifikate nicht kennen, solltest Du dich hierzu informieren. Denn für jeden Basiswert gibt es zur jeweiligen Marktphase ein passenderes oder zeitweise ein unpassenderes Zertifikat – Je nachdem, ob der Basiswert eher einem Abwärtstrend, Seitwärtstrend oder Aufwärtstrend folgt (Siehe: Cap, Bonus, Discount..)
  3. Profis
    Du bist der Lionel Messi oder.. Nein, warte. Du bist der Christiano Ronaldo der Börse. Du knockst Anfänger und Fortgeschritten mit dem kleinen Finger aus. Apropos Knock-Out.. hier hätte ich schon etwas für Dich..

    • Erst einmal wirst Du wahrscheinlich einen Mix aus den bisherigen Finanzprodukten gewählt haben. Schließlich passen in die Profikategorie ETF wie auch Aktien hinein.
      Spezieller nun für Profis:
    • Startups
      • Was? Startups nur was für Profis? Jein. Jedoch solltest Du dir vor der Investition in Startups, beispielsweise über Seedrs, deutlich klarmachen, dass deine Investition Risikokapital darstellt. Das heißt: Deine Investition ist enormen Risiken ausgesetzt. In vielen Fällen haben Crowd-Investoren bei einer Insolvenz keinen Cent mehr gesehen. Investiere bitte nicht unüberlegt in Startups!
    • Knock-Out-Produkte.
      • bekannter als Knock-Out sind Schreibweisen wie ko oder k.o. und nichts anderes geschieht bei diesen Produkten, wenn diese eine Barriere antasten oder durchbrechen. Diese Unterkategorie der Optionsscheine verfallen dadurch und sind wertlos. Aber nicht nur hierdurch, sondern auch aufgrund der Möglichkeit auf fallende Kurse zu spekulieren, sollten Anfänger hier die Finger weglassen. Seitwärtstrends wie bei klassischen Optionsscheinen sind selten möglich.
    • Alternativ zu Knock-Out-Produkten gibt es die Optionsscheine.
      • Ebenfalls wie die oben genannten Produkte sind es Hebelprodukte. Das heißt, Du handelst mit einem Hebel. So investierst Du nur einen Bruchteil, während Du dir sozusagen durch den „Hebel“ Geld leihst.
        Beispiel: Du investierst 5 Euro und nutzt einen Hebel von 1 zu 20. Dadurch werden aus den 5 Euro eine investierte Summe von 100 Euro. Warum? So profitierst Du schneller von Kursentwicklungen. Gleichzeitig kannst Du aber auch deutlich mehr Geld verlieren, wenn sich der Kurs gegenläufig entwickelt.

        • Auch hier kannst Du auf fallende Kurse setzen oder diesmal auch auf den eines Seitwärtstrends.
        • Beachte: Als Anfänger und oftmals auch als fortgeschrittener Börsianer nicht nutzen.

Wie finanzielle Teilhabe ab 1 Euro funktioniert:

Die Zeiten in denen Arbeiter und Kapitaleigener getrennt waren, sind vorbei. Heute kann jeder Arbeiter zum Kapitaleigner werden. Bereits mit 1 Euro. Aber wie funktioniert die finanzielle Teilhabe im Detail? Wie finanzielle Teilhabe ab 1 Euro funktioniert: weiterlesen

Wie finanzielle Teilhabe ab 1 Euro funktioniert:

Die Zeiten in denen Arbeiter und Kapitaleigener getrennt waren, sind vorbei. Heute kann jeder Arbeiter zum Kapitaleigner werden. Bereits mit 1 Euro. Aber wie funktioniert die finanzielle Teilhabe im Detail? Wie finanzielle Teilhabe ab 1 Euro funktioniert: weiterlesen

Wie sehen Deine finanziellen Ziele aus?

Es ist etwas zutiefst menschliches: Der Gedanke. Wir machen uns in jeder Sekunde Gedanken. Und selbst wenn wir schlafen, machen wir uns Gedanken. Wir träumen. Gedanken und Träume haben Gemeinsamkeiten. Beide sind oftmals bezogen auf die Zukunft.

Wie die alltäglichen Gedanken und Träume solltest Du Dir gleichermaßen Gedanken zu deinen Finanzen machen. Hast Du gar finanzielle Träume und Ziele?

Falls nicht:

Du solltest Dir Gedanken machen. Unbedeutend deiner wirtschaftlichen Situation, ob es Dir finanziell gut geht oder Du unter deiner finanziellen Lage leidest.

Träume und Ziele helfen uns Menschen, eine passende Strategie und zukünftig einen passenden Weg zu finden.

Dieser Artikel soll Dir bei der Entwicklung einer Strategie helfen.

  1. kenne deinen finanziellen Spielraum. Wieder für den Anfang: führe eventuell ein Haushaltsbuch. Hierin zeigen sich all deine Ausgaben und Einkünfte. Aus roten Zahlen sollen schwarze werden. Wenn die Einkünfte zu gering sind, sollten Ausgaben kontrolliert und angegangen werden.
  2. Träume! Welche Träume hast Du? Benötigst Du hierfür Geld? Falls Geld im Spiel ist, gut so. All jene Träume, welche ohne Geld auskommen, helfen nur bedingt für die Strategieentwicklung, sollten jedoch mit in deinem Kopf vorkommen.
  3. Formuliere deine Träume und entwickele Ziele.
    Aus einem Traum oder deinen Gedanken ist noch keine Motivation zur Handlung geworden. Du solltest deine Träume in Ziele formulieren. Träumst Du von einer Reise? Einer eigenen Wohnung? Oder willst Du Künstler werden uns zuvor etwas „beiseitelegen“? Alle jene Träume sollten ausformuliert werden. Und am besten: mit Präzision. Also:
    Wohin soll die Reise gehen? Was wird die Reise grob kosten? Wirst Du Urlaub nehmen oder deinen Job an den Nagel hängen? All diese und weitere Fragen werden das Ausmaß erweitern.
    Wo soll die Wohnung liegen? Wie groß soll die Wohnung sein? Möchtest Du alleine oder mit einer Familie die Wohnung beleben? ..
    Künstler werden ist spannend. Aber wie konkret? Wirst du nebenher arbeiten? Oder willst Du von Ersparnissen leben? Und so weiter.

    Am besten fragst Du dich qualitativ nach dem „Wie?“

    Vielleicht hast Du es gemerkt: Die Frage nach dem „Was?“ hilft nicht für die Entwicklung der Strategie.

  4. Definiere dein Ziel. In Zahlen.
    Wenn Du deine Träume in Ziele unter Punkt 3 festgelegt hast, solltest Du jetzt eine Zahl entwickeln. Was brauchst Du für deinen Traum/Ziel? 10.000 Euro für die längere Reise? 200.000 Euro für die Wohnung? Oder sind es doch die 25.000 Euro pro Jahr, welche Du als Künstler für den Lebensunterhalt haben möchtest?
  5. Entwickele einen Investitionsplan.
    Ich nehme an: Du wirst nicht von heute auf morgen oder innerhalb der nächsten zwei Jahre deinen Zielbetrag zusammenhaben. Deshalb: Entwerfe einen Investitionsplan.
    Konkret: wie möchtest Du dein finanzielles Ziel erreichen?
    Wie hoch soll die monatliche Investitionssumme ausfallen? 25 Euro? 50 Euro? 100 Euro? …
    Zur Verfügung stehen beispielsweise:

    • Robo Advisor
    • Fonds/ETF
    • Aktien
    • Rohstoffe
    • Devisen
    • Immobilien
    • Startups
  6. Habe Disziplin!
    Ohne Disziplin, das Ziel konsequent zu verfolgen, bleibt es schwierig, das Ziel zu erreichen.

    • Investiere am Monatsanfang
      So entgehst Du der Gefahr, dass gesamte Einkommen im Monat bis zum Monatsende auszugeben,
    • Verwende mindestens 50/75 % deiner Gehaltserhöhungen
      Dadurch steigt dein Lebensstil nur minimal, Du wirst kaum auf Dinge verzichten müssen – schließlich hast Du bisher ohne die Lohnerhöhung ebenfalls sehr akzeptabel gelebt. Gleichzeitig sparst Du deutlich mehr Geld an.
    • Habe Geduld
      Die Geldvermehrung kommt nicht von heute auf Morgen. Habe Geduld und pflanze einen Baum. Wenn dein Baum groß und prächtig ist, so ist die Geldanlage in einem ähnlichen Prozess.

 

Von Zeit zu Zeit wirst Du einzelne Schritte überspringen oder auslassen können. Dennoch sollte dein Investitionsplan erstellt werden und bestehen und verfolgt, gegebenenfalls angepasst werden. Schließlich können sich Ziele verändern.

 

 

Was sind die Vorteile und Nachteile von ETF?

ETFwas? ETF – ausgeschrieben „Exchange Traded Funds“ – übersetzt als börsengehandelter Fonds.

Diese Sonderform der Fonds bildet ohne aktives Fondsmanagement einen Index ab. Deshalb heißen die ETF oftmals Indexfonds.

Ein Index kann beispielsweise der DAX sein. Dies ist der deutsche Aktienindex. Der ETF bildet den DAX in diesem Fall nahezu zu 100% ab, folgt in jeder Kursrichtung dem DAX 1 zu 1. Steigt der DAX, steigt der ETF. Und umgekehrt.

Welche Vorteile bieten ETF?

  • Gebühren und Transparenz

Ein traditioneller Fonds wird von einem Fondsmanager gesteuert. Da dieser bei den Indexfonds ‚wegfällt‘ sparst Du diese Kosten durch oftmals weniger Gebühren.

Daneben sind ETFs in vielen Fällen sehr transparent gehalten. Dir wird ersichtlich sein, welchen Index und welche enthaltenen Aktien zu welchen Teilen im Fonds bestand haben

  • Risikokonzentration

ETFs eignen sich sehr gut zum Einstieg in die Börsenwelt. Du erhälst einen Fonds, welcher für Dich das Risiko streut. Da die Indizes oftmals nicht auf eine Branche beschränkt sind, erhälst du eine gute Streuung. Fällt ein Unternehmen aus, wird also insolvent, so wirst Du den Ausfall nicht deutlich als Kursverlust spüren.

  • Bilanzierung

Aktuell gilt bei ETF-Gesellschaften, dass deine Kundengelder als sogenanntes Sondervermögen gelten. Dies wird sich in Zukunft sehr wahrscheinlich nicht ändern. Davon profitierst Du, durch ein Mehr an Sicherheit, wenn die ETF-Gesellschaft insolvent geht.

  • Flexibilität

ETF – wie der Name schon sagt – sind börsengehandelte Fonds. Solltest Du aus einem beliebigen Grund deine Anteile verkaufen müssen, so wirst Du diese verkauft bekommen.

 

Und zu den Vorteilen gehören nun:

Die Nachteile von ETF:

  • kein Fondsmanager

Ein Fondsmanger steuert normalerweise einen Fonds, greift steuern ein oder führt eine Umschichtung durch. Da ein Indexfonds jedoch den hinterlegten Index abbildet, findet hier keine schützende Kontrolle statt. Rauscht der Index den Bach hinunter, wirst Du Verluste machen.

  • Verlustrisiko

Ein ETF und die enthaltenen Unternehmen sind nicht von den täglichen Kursschwankungen ausgenommen. Du wirst somit Verluste bei negativen Entwicklungen erfahren.

  • eingeschränkte Aktionärsrechte

Bei einer Investition in den Fonds übst Du nicht mehr persönliche alle ursprünglichen Aktionärsrechte aus. Im Gegenteil sogar: Du gibst die Rechte an den ETF ab. Beispielsweise dein Stimmrecht als Aktionär.

  • Liquiditätsrisiko

Durch die höhere Passivität von ETF ist ein größeres Risiko die Frage zur Liquidtät, wenn viele Anleger ihre Anteile verkaufen möchten. Es könnte passieren, dass die Abwicklung der Aufträge nicht funktioniert, es zu Engpässen kommt.

Frisch dabei? Diese Möglichkeiten hast Du:

Die Börse lässt sich gut mit einem Auto vergleichen.

An deinem Auto wird es hin und wieder notwendig sein, kleine Reparaturen vorzunehmen oder gegen den Verschleiß vorzugehen. Kleinere Aufgaben, wie beispielsweise der Austausch einer Glühbirne oder des Scheibenwischblattes wirst Du hinbekommen. Bei größeren Reparaturen sollte das Auto lieber in die Werkstatt, wo der Meister Dir die schwierige Arbeit abnimmt.

Was hat das mit den Börsen zu tun? Nunja: An der Börse gibt es Finanzprodukte, die für Dich perfekt sind. Für andere wiederum solltest Du dich sehr gut auskennen, Prozesse und Eigenheiten wissen.
Und: beim Auto kannst Du oftmals bestimmen, wer fährt. Willst Du wirklich nur danebensitzen und zuschauen oder doch lieber selber an das Steuer?

Dieser Artikel zeigt die für Dich passenden Möglichkeiten an der Börse auf.

  1. Anfänger
    Du bist neu auf dem Börsenparkett. Du bist noch verwundert, weshalb es so tierisch mit Bullen und Bären hier zugeht.

    • Robo Advisor
      • Robo Advisor sind digitale Vermögensverwalter welche automatisiert deine Geldanlage vornehmen. Du beantwortest ein paar Fragen und bekommst ein zugeschnittenes Portfolio angeboten. Dieses kannst Du noch anpassen und profitierst anschließend von niedrigen Gebühren, einer hohen Risikostreuung und hast zukünftig minimalsten Aufwand mit deiner Geldanlage!
    •  ETF
      • Diese Sonderform der nicht aktiv verwalteten Fonds eignet sich gut für Anfänger und Einsteiger. Du musst nach dem Kauf keine Anlageentscheidungen vollziehen, ebensowenig gibt es Fehler von Fondsmanager, da es bei ETF keine aktiven Manager gibt.
        ETF bilden einen Index ab, beispielsweise für Deutschland den DAX.
    • Fonds
      • Du bist bei den ETF nicht fündig geworden? Kein Problem! Dann sind wahrscheinlich eher Fonds etwas für Dich. Fonds werden aktiv verwaltet und investieren zum Beispiel in eine bestimmte Branche. Beispielsweise Technologie oder Umwelt.
        Du musst nach dem Kauf keine weiteren Anlageentscheidungen treffen. Diese übernimmt der Fondsmanager für Dich!
        Du kannst Dich zurücklehnen und dein Geld für Dich arbeiten lassen.
        Ebenso würde Finanu Dir aber empfehlen, regelmäßig die Börse zu verfolgen. Im Sinne eines lebenlangen Lernens wäre ein dazulernen der Abläufe der Börse und somit ein Aufstieg in den „Fortgeschritten“-Modus passend.
  2. Fortgeschritten
    Du konntest unter Umständen bereits eine erste Finanzkrise in deinem Depot erleben und weißt, das Rendite und Risiko Hand in Hand gehen. Daneben gehörst Du fast schon zu den alten Hasen.

    • Immobilien
      • Via Crowdinvesting kannst Du bequem vom Smartphone aus in verschiedenste Crowd-Immobilienprojekte investieren. Immobilien gelten häufig als Betongold. Doch in der Crowd ist eine Investition wie in der realen Welt nicht frei von Risiken. Lese Dir die Angaben auf den jeweiligen Crowdinvestingseiten durch.
    •  Aktien
      • Du studierst regelmäßig die Aktienkurse der Aktiengesellschaften. Ebenfalls sind Dir die Chancen und Risiken der jeweiligen AG bewusst.
    • Edelmetalle
      • wie Aktien, jedoch mit der Sicherheit, dass es keine Insolvenzen geben kann – bist Du als Fortgeschrittener Börsianer in der Lage, auch in Edelmetalle zu investieren. Entweder rein zur Absicherung oder als Investition.
    • Anleihen
      • wie bei Aktien blätterst Du fast täglich durch den Wirtschaftsteil der Zeitung. Den Herausgeber der Anleihe kennst Du und Dir sind auch hier die Chancen und Risiken der Unternehmung bewusst.
    • Zertifikate
      • Als fortgeschrittener Investor kennst Du womöglich die verschiedenen Zertifikatsarten. Solltest Du die verschiedenen Formen der Zertifikate nicht kennen, solltest Du dich hierzu informieren. Denn für jeden Basiswert gibt es zur jeweiligen Marktphase ein passenderes oder zeitweise ein unpassenderes Zertifikat – Je nachdem, ob der Basiswert eher einem Abwärtstrend, Seitwärtstrend oder Aufwärtstrend folgt (Siehe: Cap, Bonus, Discount..)
  3. Profis
    Du bist der Lionel Messi oder.. Nein, warte. Du bist der Christiano Ronaldo der Börse. Du knockst Anfänger und Fortgeschritten mit dem kleinen Finger aus. Apropos Knock-Out.. hier hätte ich schon etwas für Dich..

    • Erst einmal wirst Du wahrscheinlich einen Mix aus den bisherigen Finanzprodukten gewählt haben. Schließlich passen in die Profikategorie ETF wie auch Aktien hinein.
      Spezieller nun für Profis:
    • Startups
      • Was? Startups nur was für Profis? Jein. Jedoch solltest Du dir vor der Investition in Startups, beispielsweise über Seedrs, deutlich klarmachen, dass deine Investition Risikokapital darstellt. Das heißt: Deine Investition ist enormen Risiken ausgesetzt. In vielen Fällen haben Crowd-Investoren bei einer Insolvenz keinen Cent mehr gesehen. Investiere bitte nicht unüberlegt in Startups!
    • Knock-Out-Produkte.
      • bekannter als Knock-Out sind Schreibweisen wie ko oder k.o. und nichts anderes geschieht bei diesen Produkten, wenn diese eine Barriere antasten oder durchbrechen. Diese Unterkategorie der Optionsscheine verfallen dadurch und sind wertlos. Aber nicht nur hierdurch, sondern auch aufgrund der Möglichkeit auf fallende Kurse zu spekulieren, sollten Anfänger hier die Finger weglassen. Seitwärtstrends wie bei klassischen Optionsscheinen sind selten möglich.
    • Alternativ zu Knock-Out-Produkten gibt es die Optionsscheine.
      • Ebenfalls wie die oben genannten Produkte sind es Hebelprodukte. Das heißt, Du handelst mit einem Hebel. So investierst Du nur einen Bruchteil, während Du dir sozusagen durch den „Hebel“ Geld leihst.
        Beispiel: Du investierst 5 Euro und nutzt einen Hebel von 1 zu 20. Dadurch werden aus den 5 Euro eine investierte Summe von 100 Euro. Warum? So profitierst Du schneller von Kursentwicklungen. Gleichzeitig kannst Du aber auch deutlich mehr Geld verlieren, wenn sich der Kurs gegenläufig entwickelt.

        • Auch hier kannst Du auf fallende Kurse setzen oder diesmal auch auf den eines Seitwärtstrends.
        • Beachte: Als Anfänger und oftmals auch als fortgeschrittener Börsianer nicht nutzen.