Wie sehen die Vorteile und Nachteilen bei Zertifikaten aus?

Wie sehen die Vorteile und Nachteile bei den Zertifikaten aus?*

Eine Übersicht:

Die Vorteile:

  • Zinszahlungen

Zinsen kennst Du schon von deinem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto.
Hier, bei Zertifikaten, profitierst Du bei Aktienanleihen von den Zinsen, welcher Dir unabhängig von der Entwicklung der Aktie gezahlt werden (unter anderem Dividenden).

  • Vielseitig

Zertifikate sind sehr vielseitig. Wie unter den Partizipationszertifikaten beschrieben. Von A bis Z sind fast alle handelbaren Werte an der Börse, auch der Rohstoffbörsen,  investierbar. Selbst schwierig handelbare Werte (aufgrund der benötigten Infrastruktur, Transport, Haltbarkeit, etc.) wie Kaffee, Baumwolle, Mais, und so weiter.. sind problemlos erwerbbar.

  • Flexibilität

Zertifikate werden an der Börse und im Direkthandel gehandelt. Du kannst somit fast jederzeit deine Zertifikate verkaufen.

  • Bonus (optional)

Wer freut sich nicht über einen Bonus? Wenn der Basiswert deines Zertifikats die Barriere nicht antastet oder durchbricht erhäst Du einen Bonus ausgezahlt.

  • Discount (optional)

Du profitierst vom Rabatt beim Kauf des Zertifikats. Du erwirbst den Basiswert günstiger als beim direkten Kauf an der Börse.

  • Transparenz (optional)

Wenn Zertifikate, wie beispielsweise Partizipations-Zertifikate Basiswerte im Verhältnis 1 zu 1 abbilden, zeigt dies eine hohe Transparenz. Die Entwicklung und die Wertentwicklung ist klar erkennbar. So ist der Goldpreis bei einem Gold-Zertifikat transparent für Dich erkennbar. Ebenfalls kannst Du sicherheitshalber den Goldpreis an Börsen überprüfen und kontrollieren, ob die Preise passen.

 

Die Nachteile:

  • Cap! (optional)

Du profitierst nur bis zu einer Grenze. Entwickelt sich der Basiswert hinter dem Zertifikat deutlich stärker, so bleibt deine resultierende Rendite gleich.

  • Verlustrisiko

Alle genannten Zertifikate unterliegen wie Aktien, Rohstoffe, Indizes und weiteren Werten den Kursschwankungen. Du kannst in schwachen Martkphasen Geld verlieren. Der Totalverlust bleibt oftmals aus, da Rohstoffe weiterhin handelbar bleiben und nicht insolvent gehen können. Besitzt Du Zertifikate auf Unternehmen, sieht der Totalausfall anders aus. Diesr kann durchaus eintreten.

  • Risikokonzentration

Deshalb solltest Du auch bei Zertifiakten dein Risiko streuen. Setze nicht dein komlettes Geld auf ein Zertifikat. Sollte dieses sich im übrigen Marktumfeld schwach bis schlecht entwickeln, verlierst Du unter Umständen dein Geld bei einem Verkauf.

  • Emittentenrisiko

Zertifikate werden von Banken, Unternehmen oder Staaten herausgegeben. Werden diese Herausgeber insolvent, so verlierst Du dein Geld (Totalverlust).

  • Währungsrisiko

Einige Rohstoffe und Waren werden international in US-Dollar oder anderen Währungen an den Börsen gehandelt. Dein Zertifikat wird diese ursprünglichen Währungen als Ausgangspreis haben, sodass Du beim schwankenden Euro/US-Dollar Geld verlieren kannst.

  • Inflation

Je nach Zertifikat, kann die Inflation und damit ansteigende Zinsen deine Rendite schmälern.

 

*Die Vorteile und Nachteile sind eine allgemeinere Aufzählung. Jedes Zertifikat ist anders und kann die hier genannten Vorteile und Nachteile enthalten – muss aber nicht. Es können andere Vor- und entscheidendere Nachteile bestehen.

Wie sehen die Vorteile und Nachteilen bei Zertifikaten aus?

Wie sehen die Vorteile und Nachteile bei den Zertifikaten aus?*

Eine Übersicht:

Die Vorteile:

  • Zinszahlungen

Zinsen kennst Du schon von deinem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto.
Hier, bei Zertifikaten, profitierst Du bei Aktienanleihen von den Zinsen, welcher Dir unabhängig von der Entwicklung der Aktie gezahlt werden (unter anderem Dividenden).

  • Vielseitig

Zertifikate sind sehr vielseitig. Wie unter den Partizipationszertifikaten beschrieben. Von A bis Z sind fast alle handelbaren Werte an der Börse, auch der Rohstoffbörsen,  investierbar. Selbst schwierig handelbare Werte (aufgrund der benötigten Infrastruktur, Transport, Haltbarkeit, etc.) wie Kaffee, Baumwolle, Mais, und so weiter.. sind problemlos erwerbbar.

  • Flexibilität

Zertifikate werden an der Börse und im Direkthandel gehandelt. Du kannst somit fast jederzeit deine Zertifikate verkaufen.

  • Bonus (optional)

Wer freut sich nicht über einen Bonus? Wenn der Basiswert deines Zertifikats die Barriere nicht antastet oder durchbricht erhäst Du einen Bonus ausgezahlt.

  • Discount (optional)

Du profitierst vom Rabatt beim Kauf des Zertifikats. Du erwirbst den Basiswert günstiger als beim direkten Kauf an der Börse.

  • Transparenz (optional)

Wenn Zertifikate, wie beispielsweise Partizipations-Zertifikate Basiswerte im Verhältnis 1 zu 1 abbilden, zeigt dies eine hohe Transparenz. Die Entwicklung und die Wertentwicklung ist klar erkennbar. So ist der Goldpreis bei einem Gold-Zertifikat transparent für Dich erkennbar. Ebenfalls kannst Du sicherheitshalber den Goldpreis an Börsen überprüfen und kontrollieren, ob die Preise passen.

 

Die Nachteile:

  • Cap! (optional)

Du profitierst nur bis zu einer Grenze. Entwickelt sich der Basiswert hinter dem Zertifikat deutlich stärker, so bleibt deine resultierende Rendite gleich.

  • Verlustrisiko

Alle genannten Zertifikate unterliegen wie Aktien, Rohstoffe, Indizes und weiteren Werten den Kursschwankungen. Du kannst in schwachen Martkphasen Geld verlieren. Der Totalverlust bleibt oftmals aus, da Rohstoffe weiterhin handelbar bleiben und nicht insolvent gehen können. Besitzt Du Zertifikate auf Unternehmen, sieht der Totalausfall anders aus. Diesr kann durchaus eintreten.

  • Risikokonzentration

Deshalb solltest Du auch bei Zertifiakten dein Risiko streuen. Setze nicht dein komlettes Geld auf ein Zertifikat. Sollte dieses sich im übrigen Marktumfeld schwach bis schlecht entwickeln, verlierst Du unter Umständen dein Geld bei einem Verkauf.

  • Emittentenrisiko

Zertifikate werden von Banken, Unternehmen oder Staaten herausgegeben. Werden diese Herausgeber insolvent, so verlierst Du dein Geld (Totalverlust).

  • Währungsrisiko

Einige Rohstoffe und Waren werden international in US-Dollar oder anderen Währungen an den Börsen gehandelt. Dein Zertifikat wird diese ursprünglichen Währungen als Ausgangspreis haben, sodass Du beim schwankenden Euro/US-Dollar Geld verlieren kannst.

  • Inflation

Je nach Zertifikat, kann die Inflation und damit ansteigende Zinsen deine Rendite schmälern.

 

*Die Vorteile und Nachteile sind eine allgemeinere Aufzählung. Jedes Zertifikat ist anders und kann die hier genannten Vorteile und Nachteile enthalten – muss aber nicht. Es können andere Vor- und entscheidendere Nachteile bestehen.

Vorteile und Nachteile Beteiligung an Startups

Keine Kapitalanlage tritt ohne Risiken auf. So sind Investitonen in die Startups nicht frei von Risiken und möglichen Verlusten. Gleichzeitig hat deine Investition nicht nur Nachteile, denn:

Startup-Investitionen haben folgende Vorteile:

  • Stärkung des Startups
    Deine Investition fließt direkt in dein anvisiertes Startup.
    Nehmen wir zum Vergleich Aktien: hier fließt dein Kaufpreis der Aktie nicht operativ wirksam in das Unternehmen, sondern an den Verkäufer der Aktie und an die Bank hinsichtlich der Provisionen. Bei der Crowdinvestition bekommt das Startup deine Investition zu 100 % (abzüglich der Gebühren für die Crowdplattform..).
  • Rendite Möglichkeiten
    Du hast die Möglichkeit eine Rendite zu erwirtschaften. Entweder bei Startups über eine beispielsweise halbjährliche Verzinsung oder über eine jährliche Gewinnbeteiligung und Teilhabe am Exit wenn eine Übernahme oder der Börsengang erfolgt.
  • Investitionen in bewährte/ neue Geschäftsmodelle
    Je nach Startup kannst Du innovative neue wie bereis langjährig bewährte Geschäftsmodelle fördern. Beachte dabei: Investiere lieber nicht in Geschäftsmodelle, welche Du nicht durchblickst. Du wirst kaum ein Geschäftsmodell zu 100 % in allen Ausmaßen verstehen, aber du solltest nicht dutzende Fragezeichen bekommen.
  • hohe Eigenverantwortung
    Bei Fonds betonte ich, dass Du keine Mitsprache hinsichtlich der Zukäufe und Verkäufe haben wirst. Dies ist bei Startupinvestitionen ist es völlig anders: Du hast die komplette Verantwortung über deine Finanzen. Es gibt keine Verwalter für dein Geld. Du triffst selber alle Entscheidungen über den Kauf und Verkauf und behälst jederzeit die Kontrolle.
  • unternehmerische Teilhabe
    Als Teilhaber des Startups bekommst Du regelmäßig Neuigkeiten zum aktuellen Stand. Wie sehen die Finanzen aus? Wie hat sich der Absatz entwickelt? Welche neue Baustellen tauchten am Horizont auf?
    Ebenfalls kannst Du mithelfen das Unternehmen zu gestalten. Viele Startups und Projekte sind offen für deine Ideen und Innovationen. Du wirst Mitunternehmer und das Unternehmen kann zu deinem neuen Mitherzblut werden! Und all das ohne, dass Du eine große Idee gebraucht hast oder ein großes Risiko einer Gründung eingehen musstest.
  • Mehr Gründermut!
    In Deutschland wie überall bedarf es mehr Gründern. Und da nicht jeder selber ein Unternehmen gründen möchte oder kann bietet das Crowdinvesting die perfekte Möglichkeit in neuen Gründermut zu investieren! Los gehts!
  • Keine Geschäftsidee notwendig
    Jede Person kennt das Thema: Du hast eine Idee und würdest gerne darauf ein Unternehmen aufbauen – Dir fehlt aber Zeit und das Geld. Oder würdest gerne ein Unternehmen aufbauen, aber Dir fehlt die ausschlaggebende Idee. Auch hier hilft Dir Startup-Crowdinvesting weiter! Du kannst mit einem sehr kleinen Risiko ein Startup fördern ohne deine Komfortzone zu verlassen. Praktisch!
  • geringe Mindestinvestitionen
    Je nach Plattform kannst Du bereits ab 10 Euro Anteile an Startups erwerben. Dadurch kann jede Person zum Crowdinvestor werden und vor allem noch wichtiger: mit einem geringen Einsatz bereits das Risiko schnell streuen und das eigene Portfolio flexibler gestalten.

 

Und dabei dennoch diese Nachteile:

  • Totalverlust
    Noch stärker als bei Aktiengesellschaften, welche oftmals auf eine lange Historie zurückblicken können, droht Dir bei Investitionen in Crowd-Projekte der Totalverlust. Gerade junge Startups haben nach der Crowdkampagne nur das investierte Kapital. Wenn nachfolgende Investoren ausbleiben oder ungeahnte Probleme ans Tageslicht treten, kann es das Aus für das Startup bedeuten. Deshalb: nicht alles auf eine Karte setzen!
  • geringe Mitspracherechte
    Als Crowdinvestor hast Du in vielen Fällen keine Mitspracherechte. Du würdest das Unternehmen anders strukturieren oder einen andere Strategie im Marketing wählen? Oftmals hast Du keine Chance hier mitzusprechen. Auch im Vergleich zu klassichen Venture-Capital-Gesellschaften oder Business Angels hast du wenig Mitsprache.
  • geringe Transparenz
    Während eine Aktiengesellschaft viele Dokumente und Veröffentlichungen vornehmen muss, so kann ein junges Startup und viele Crowdprojekte eine Decke der Geheimhaltung über sämtliche Finanzen ziehen. Du ziehst hier den Kürzeren.
    Zur Transparenz:
    Im Video wird das Unternehmen die Crowd anpreisen, beispielsweise, als wichtige Markenbotschafter. Es kann stimmen. Dennoch solltest Du bei Projekten insbesondere die Finanzen dir ansehen. Selbst als Nicht-Zahlenprofi: einige Unternehmen würden damit keine Bankfinanzierung bekommen.
  • Haltedauer
    Je nach Plattform und Startup kann es vorkommen, dass Du deine Anteile nicht sofort verkaufen kannst. So kommst Du nicht an dein investiertes Kapital und musst lange auf eine Rückzahlung/Verkauf deiner Anteile warten. Investiere deshalb nur wirklich frei verfügbares Kapital.

 

Dir fehlt ein wesentliches Argument, ob Pro oder für Contra? Schreibe bitte einen Kommentar!

Vorteile und Nachteile Beteiligung an Startups

Keine Kapitalanlage tritt ohne Risiken auf. So sind Investitonen in die Startups nicht frei von Risiken und möglichen Verlusten. Gleichzeitig hat deine Investition nicht nur Nachteile, denn:

Startup-Investitionen haben folgende Vorteile:

  • Stärkung des Startups
    Deine Investition fließt direkt in dein anvisiertes Startup.
    Nehmen wir zum Vergleich Aktien: hier fließt dein Kaufpreis der Aktie nicht operativ wirksam in das Unternehmen, sondern an den Verkäufer der Aktie und an die Bank hinsichtlich der Provisionen. Bei der Crowdinvestition bekommt das Startup deine Investition zu 100 % (abzüglich der Gebühren für die Crowdplattform..).
  • Rendite Möglichkeiten
    Du hast die Möglichkeit eine Rendite zu erwirtschaften. Entweder bei Startups über eine beispielsweise halbjährliche Verzinsung oder über eine jährliche Gewinnbeteiligung und Teilhabe am Exit wenn eine Übernahme oder der Börsengang erfolgt.
  • Investitionen in bewährte/ neue Geschäftsmodelle
    Je nach Startup kannst Du innovative neue wie bereis langjährig bewährte Geschäftsmodelle fördern. Beachte dabei: Investiere lieber nicht in Geschäftsmodelle, welche Du nicht durchblickst. Du wirst kaum ein Geschäftsmodell zu 100 % in allen Ausmaßen verstehen, aber du solltest nicht dutzende Fragezeichen bekommen.
  • hohe Eigenverantwortung
    Bei Fonds betonte ich, dass Du keine Mitsprache hinsichtlich der Zukäufe und Verkäufe haben wirst. Dies ist bei Startupinvestitionen ist es völlig anders: Du hast die komplette Verantwortung über deine Finanzen. Es gibt keine Verwalter für dein Geld. Du triffst selber alle Entscheidungen über den Kauf und Verkauf und behälst jederzeit die Kontrolle.
  • unternehmerische Teilhabe
    Als Teilhaber des Startups bekommst Du regelmäßig Neuigkeiten zum aktuellen Stand. Wie sehen die Finanzen aus? Wie hat sich der Absatz entwickelt? Welche neue Baustellen tauchten am Horizont auf?
    Ebenfalls kannst Du mithelfen das Unternehmen zu gestalten. Viele Startups und Projekte sind offen für deine Ideen und Innovationen. Du wirst Mitunternehmer und das Unternehmen kann zu deinem neuen Mitherzblut werden! Und all das ohne, dass Du eine große Idee gebraucht hast oder ein großes Risiko einer Gründung eingehen musstest.
  • Mehr Gründermut!
    In Deutschland wie überall bedarf es mehr Gründern. Und da nicht jeder selber ein Unternehmen gründen möchte oder kann bietet das Crowdinvesting die perfekte Möglichkeit in neuen Gründermut zu investieren! Los gehts!
  • Keine Geschäftsidee notwendig
    Jede Person kennt das Thema: Du hast eine Idee und würdest gerne darauf ein Unternehmen aufbauen – Dir fehlt aber Zeit und das Geld. Oder würdest gerne ein Unternehmen aufbauen, aber Dir fehlt die ausschlaggebende Idee. Auch hier hilft Dir Startup-Crowdinvesting weiter! Du kannst mit einem sehr kleinen Risiko ein Startup fördern ohne deine Komfortzone zu verlassen. Praktisch!
  • geringe Mindestinvestitionen
    Je nach Plattform kannst Du bereits ab 10 Euro Anteile an Startups erwerben. Dadurch kann jede Person zum Crowdinvestor werden und vor allem noch wichtiger: mit einem geringen Einsatz bereits das Risiko schnell streuen und das eigene Portfolio flexibler gestalten.

 

Und dabei dennoch diese Nachteile:

  • Totalverlust
    Noch stärker als bei Aktiengesellschaften, welche oftmals auf eine lange Historie zurückblicken können, droht Dir bei Investitionen in Crowd-Projekte der Totalverlust. Gerade junge Startups haben nach der Crowdkampagne nur das investierte Kapital. Wenn nachfolgende Investoren ausbleiben oder ungeahnte Probleme ans Tageslicht treten, kann es das Aus für das Startup bedeuten. Deshalb: nicht alles auf eine Karte setzen!
  • geringe Mitspracherechte
    Als Crowdinvestor hast Du in vielen Fällen keine Mitspracherechte. Du würdest das Unternehmen anders strukturieren oder einen andere Strategie im Marketing wählen? Oftmals hast Du keine Chance hier mitzusprechen. Auch im Vergleich zu klassichen Venture-Capital-Gesellschaften oder Business Angels hast du wenig Mitsprache.
  • geringe Transparenz
    Während eine Aktiengesellschaft viele Dokumente und Veröffentlichungen vornehmen muss, so kann ein junges Startup und viele Crowdprojekte eine Decke der Geheimhaltung über sämtliche Finanzen ziehen. Du ziehst hier den Kürzeren.
    Zur Transparenz:
    Im Video wird das Unternehmen die Crowd anpreisen, beispielsweise, als wichtige Markenbotschafter. Es kann stimmen. Dennoch solltest Du bei Projekten insbesondere die Finanzen dir ansehen. Selbst als Nicht-Zahlenprofi: einige Unternehmen würden damit keine Bankfinanzierung bekommen.
  • Haltedauer
    Je nach Plattform und Startup kann es vorkommen, dass Du deine Anteile nicht sofort verkaufen kannst. So kommst Du nicht an dein investiertes Kapital und musst lange auf eine Rückzahlung/Verkauf deiner Anteile warten. Investiere deshalb nur wirklich frei verfügbares Kapital.

 

Dir fehlt ein wesentliches Argument, ob Pro oder für Contra? Schreibe bitte einen Kommentar!

Wie sehen die Vorteile und Nachteilen bei Zertifikaten aus?

Wie sehen die Vorteile und Nachteile bei den Zertifikaten aus?*

Eine Übersicht:

Die Vorteile:

  • Zinszahlungen

Zinsen kennst Du schon von deinem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto.
Hier, bei Zertifikaten, profitierst Du bei Aktienanleihen von den Zinsen, welcher Dir unabhängig von der Entwicklung der Aktie gezahlt werden (unter anderem Dividenden).

  • Vielseitig

Zertifikate sind sehr vielseitig. Wie unter den Partizipationszertifikaten beschrieben. Von A bis Z sind fast alle handelbaren Werte an der Börse, auch der Rohstoffbörsen,  investierbar. Selbst schwierig handelbare Werte (aufgrund der benötigten Infrastruktur, Transport, Haltbarkeit, etc.) wie Kaffee, Baumwolle, Mais, und so weiter.. sind problemlos erwerbbar.

  • Flexibilität

Zertifikate werden an der Börse und im Direkthandel gehandelt. Du kannst somit fast jederzeit deine Zertifikate verkaufen.

  • Bonus (optional)

Wer freut sich nicht über einen Bonus? Wenn der Basiswert deines Zertifikats die Barriere nicht antastet oder durchbricht erhäst Du einen Bonus ausgezahlt.

  • Discount (optional)

Du profitierst vom Rabatt beim Kauf des Zertifikats. Du erwirbst den Basiswert günstiger als beim direkten Kauf an der Börse.

  • Transparenz (optional)

Wenn Zertifikate, wie beispielsweise Partizipations-Zertifikate Basiswerte im Verhältnis 1 zu 1 abbilden, zeigt dies eine hohe Transparenz. Die Entwicklung und die Wertentwicklung ist klar erkennbar. So ist der Goldpreis bei einem Gold-Zertifikat transparent für Dich erkennbar. Ebenfalls kannst Du sicherheitshalber den Goldpreis an Börsen überprüfen und kontrollieren, ob die Preise passen.

 

Die Nachteile:

  • Cap! (optional)

Du profitierst nur bis zu einer Grenze. Entwickelt sich der Basiswert hinter dem Zertifikat deutlich stärker, so bleibt deine resultierende Rendite gleich.

  • Verlustrisiko

Alle genannten Zertifikate unterliegen wie Aktien, Rohstoffe, Indizes und weiteren Werten den Kursschwankungen. Du kannst in schwachen Martkphasen Geld verlieren. Der Totalverlust bleibt oftmals aus, da Rohstoffe weiterhin handelbar bleiben und nicht insolvent gehen können. Besitzt Du Zertifikate auf Unternehmen, sieht der Totalausfall anders aus. Diesr kann durchaus eintreten.

  • Risikokonzentration

Deshalb solltest Du auch bei Zertifiakten dein Risiko streuen. Setze nicht dein komlettes Geld auf ein Zertifikat. Sollte dieses sich im übrigen Marktumfeld schwach bis schlecht entwickeln, verlierst Du unter Umständen dein Geld bei einem Verkauf.

  • Emittentenrisiko

Zertifikate werden von Banken, Unternehmen oder Staaten herausgegeben. Werden diese Herausgeber insolvent, so verlierst Du dein Geld (Totalverlust).

  • Währungsrisiko

Einige Rohstoffe und Waren werden international in US-Dollar oder anderen Währungen an den Börsen gehandelt. Dein Zertifikat wird diese ursprünglichen Währungen als Ausgangspreis haben, sodass Du beim schwankenden Euro/US-Dollar Geld verlieren kannst.

  • Inflation

Je nach Zertifikat, kann die Inflation und damit ansteigende Zinsen deine Rendite schmälern.

 

*Die Vorteile und Nachteile sind eine allgemeinere Aufzählung. Jedes Zertifikat ist anders und kann die hier genannten Vorteile und Nachteile enthalten – muss aber nicht. Es können andere Vor- und entscheidendere Nachteile bestehen.

Vorteile und Nachteile Beteiligung an Startups

Keine Kapitalanlage tritt ohne Risiken auf. So sind Investitonen in die Startups nicht frei von Risiken und möglichen Verlusten. Gleichzeitig hat deine Investition nicht nur Nachteile, denn:

Startup-Investitionen haben folgende Vorteile:

  • Stärkung des Startups
    Deine Investition fließt direkt in dein anvisiertes Startup.
    Nehmen wir zum Vergleich Aktien: hier fließt dein Kaufpreis der Aktie nicht operativ wirksam in das Unternehmen, sondern an den Verkäufer der Aktie und an die Bank hinsichtlich der Provisionen. Bei der Crowdinvestition bekommt das Startup deine Investition zu 100 % (abzüglich der Gebühren für die Crowdplattform..).
  • Rendite Möglichkeiten
    Du hast die Möglichkeit eine Rendite zu erwirtschaften. Entweder bei Startups über eine beispielsweise halbjährliche Verzinsung oder über eine jährliche Gewinnbeteiligung und Teilhabe am Exit wenn eine Übernahme oder der Börsengang erfolgt.
  • Investitionen in bewährte/ neue Geschäftsmodelle
    Je nach Startup kannst Du innovative neue wie bereis langjährig bewährte Geschäftsmodelle fördern. Beachte dabei: Investiere lieber nicht in Geschäftsmodelle, welche Du nicht durchblickst. Du wirst kaum ein Geschäftsmodell zu 100 % in allen Ausmaßen verstehen, aber du solltest nicht dutzende Fragezeichen bekommen.
  • hohe Eigenverantwortung
    Bei Fonds betonte ich, dass Du keine Mitsprache hinsichtlich der Zukäufe und Verkäufe haben wirst. Dies ist bei Startupinvestitionen ist es völlig anders: Du hast die komplette Verantwortung über deine Finanzen. Es gibt keine Verwalter für dein Geld. Du triffst selber alle Entscheidungen über den Kauf und Verkauf und behälst jederzeit die Kontrolle.
  • unternehmerische Teilhabe
    Als Teilhaber des Startups bekommst Du regelmäßig Neuigkeiten zum aktuellen Stand. Wie sehen die Finanzen aus? Wie hat sich der Absatz entwickelt? Welche neue Baustellen tauchten am Horizont auf?
    Ebenfalls kannst Du mithelfen das Unternehmen zu gestalten. Viele Startups und Projekte sind offen für deine Ideen und Innovationen. Du wirst Mitunternehmer und das Unternehmen kann zu deinem neuen Mitherzblut werden! Und all das ohne, dass Du eine große Idee gebraucht hast oder ein großes Risiko einer Gründung eingehen musstest.
  • Mehr Gründermut!
    In Deutschland wie überall bedarf es mehr Gründern. Und da nicht jeder selber ein Unternehmen gründen möchte oder kann bietet das Crowdinvesting die perfekte Möglichkeit in neuen Gründermut zu investieren! Los gehts!
  • Keine Geschäftsidee notwendig
    Jede Person kennt das Thema: Du hast eine Idee und würdest gerne darauf ein Unternehmen aufbauen – Dir fehlt aber Zeit und das Geld. Oder würdest gerne ein Unternehmen aufbauen, aber Dir fehlt die ausschlaggebende Idee. Auch hier hilft Dir Startup-Crowdinvesting weiter! Du kannst mit einem sehr kleinen Risiko ein Startup fördern ohne deine Komfortzone zu verlassen. Praktisch!
  • geringe Mindestinvestitionen
    Je nach Plattform kannst Du bereits ab 10 Euro Anteile an Startups erwerben. Dadurch kann jede Person zum Crowdinvestor werden und vor allem noch wichtiger: mit einem geringen Einsatz bereits das Risiko schnell streuen und das eigene Portfolio flexibler gestalten.

 

Und dabei dennoch diese Nachteile:

  • Totalverlust
    Noch stärker als bei Aktiengesellschaften, welche oftmals auf eine lange Historie zurückblicken können, droht Dir bei Investitionen in Crowd-Projekte der Totalverlust. Gerade junge Startups haben nach der Crowdkampagne nur das investierte Kapital. Wenn nachfolgende Investoren ausbleiben oder ungeahnte Probleme ans Tageslicht treten, kann es das Aus für das Startup bedeuten. Deshalb: nicht alles auf eine Karte setzen!
  • geringe Mitspracherechte
    Als Crowdinvestor hast Du in vielen Fällen keine Mitspracherechte. Du würdest das Unternehmen anders strukturieren oder einen andere Strategie im Marketing wählen? Oftmals hast Du keine Chance hier mitzusprechen. Auch im Vergleich zu klassichen Venture-Capital-Gesellschaften oder Business Angels hast du wenig Mitsprache.
  • geringe Transparenz
    Während eine Aktiengesellschaft viele Dokumente und Veröffentlichungen vornehmen muss, so kann ein junges Startup und viele Crowdprojekte eine Decke der Geheimhaltung über sämtliche Finanzen ziehen. Du ziehst hier den Kürzeren.
    Zur Transparenz:
    Im Video wird das Unternehmen die Crowd anpreisen, beispielsweise, als wichtige Markenbotschafter. Es kann stimmen. Dennoch solltest Du bei Projekten insbesondere die Finanzen dir ansehen. Selbst als Nicht-Zahlenprofi: einige Unternehmen würden damit keine Bankfinanzierung bekommen.
  • Haltedauer
    Je nach Plattform und Startup kann es vorkommen, dass Du deine Anteile nicht sofort verkaufen kannst. So kommst Du nicht an dein investiertes Kapital und musst lange auf eine Rückzahlung/Verkauf deiner Anteile warten. Investiere deshalb nur wirklich frei verfügbares Kapital.

 

Dir fehlt ein wesentliches Argument, ob Pro oder für Contra? Schreibe bitte einen Kommentar!

Vorteile und Nachteile Beteiligung an Startups

Keine Kapitalanlage tritt ohne Risiken auf. So sind Investitonen in die Startups nicht frei von Risiken und möglichen Verlusten. Gleichzeitig hat deine Investition nicht nur Nachteile, denn:

Startup-Investitionen haben folgende Vorteile:

  • Stärkung des Startups
    Deine Investition fließt direkt in dein anvisiertes Startup.
    Nehmen wir zum Vergleich Aktien: hier fließt dein Kaufpreis der Aktie nicht operativ wirksam in das Unternehmen, sondern an den Verkäufer der Aktie und an die Bank hinsichtlich der Provisionen. Bei der Crowdinvestition bekommt das Startup deine Investition zu 100 % (abzüglich der Gebühren für die Crowdplattform..).
  • Rendite Möglichkeiten
    Du hast die Möglichkeit eine Rendite zu erwirtschaften. Entweder bei Startups über eine beispielsweise halbjährliche Verzinsung oder über eine jährliche Gewinnbeteiligung und Teilhabe am Exit wenn eine Übernahme oder der Börsengang erfolgt.
  • Investitionen in bewährte/ neue Geschäftsmodelle
    Je nach Startup kannst Du innovative neue wie bereis langjährig bewährte Geschäftsmodelle fördern. Beachte dabei: Investiere lieber nicht in Geschäftsmodelle, welche Du nicht durchblickst. Du wirst kaum ein Geschäftsmodell zu 100 % in allen Ausmaßen verstehen, aber du solltest nicht dutzende Fragezeichen bekommen.
  • hohe Eigenverantwortung
    Bei Fonds betonte ich, dass Du keine Mitsprache hinsichtlich der Zukäufe und Verkäufe haben wirst. Dies ist bei Startupinvestitionen ist es völlig anders: Du hast die komplette Verantwortung über deine Finanzen. Es gibt keine Verwalter für dein Geld. Du triffst selber alle Entscheidungen über den Kauf und Verkauf und behälst jederzeit die Kontrolle.
  • unternehmerische Teilhabe
    Als Teilhaber des Startups bekommst Du regelmäßig Neuigkeiten zum aktuellen Stand. Wie sehen die Finanzen aus? Wie hat sich der Absatz entwickelt? Welche neue Baustellen tauchten am Horizont auf?
    Ebenfalls kannst Du mithelfen das Unternehmen zu gestalten. Viele Startups und Projekte sind offen für deine Ideen und Innovationen. Du wirst Mitunternehmer und das Unternehmen kann zu deinem neuen Mitherzblut werden! Und all das ohne, dass Du eine große Idee gebraucht hast oder ein großes Risiko einer Gründung eingehen musstest.
  • Mehr Gründermut!
    In Deutschland wie überall bedarf es mehr Gründern. Und da nicht jeder selber ein Unternehmen gründen möchte oder kann bietet das Crowdinvesting die perfekte Möglichkeit in neuen Gründermut zu investieren! Los gehts!
  • Keine Geschäftsidee notwendig
    Jede Person kennt das Thema: Du hast eine Idee und würdest gerne darauf ein Unternehmen aufbauen – Dir fehlt aber Zeit und das Geld. Oder würdest gerne ein Unternehmen aufbauen, aber Dir fehlt die ausschlaggebende Idee. Auch hier hilft Dir Startup-Crowdinvesting weiter! Du kannst mit einem sehr kleinen Risiko ein Startup fördern ohne deine Komfortzone zu verlassen. Praktisch!
  • geringe Mindestinvestitionen
    Je nach Plattform kannst Du bereits ab 10 Euro Anteile an Startups erwerben. Dadurch kann jede Person zum Crowdinvestor werden und vor allem noch wichtiger: mit einem geringen Einsatz bereits das Risiko schnell streuen und das eigene Portfolio flexibler gestalten.

 

Und dabei dennoch diese Nachteile:

  • Totalverlust
    Noch stärker als bei Aktiengesellschaften, welche oftmals auf eine lange Historie zurückblicken können, droht Dir bei Investitionen in Crowd-Projekte der Totalverlust. Gerade junge Startups haben nach der Crowdkampagne nur das investierte Kapital. Wenn nachfolgende Investoren ausbleiben oder ungeahnte Probleme ans Tageslicht treten, kann es das Aus für das Startup bedeuten. Deshalb: nicht alles auf eine Karte setzen!
  • geringe Mitspracherechte
    Als Crowdinvestor hast Du in vielen Fällen keine Mitspracherechte. Du würdest das Unternehmen anders strukturieren oder einen andere Strategie im Marketing wählen? Oftmals hast Du keine Chance hier mitzusprechen. Auch im Vergleich zu klassichen Venture-Capital-Gesellschaften oder Business Angels hast du wenig Mitsprache.
  • geringe Transparenz
    Während eine Aktiengesellschaft viele Dokumente und Veröffentlichungen vornehmen muss, so kann ein junges Startup und viele Crowdprojekte eine Decke der Geheimhaltung über sämtliche Finanzen ziehen. Du ziehst hier den Kürzeren.
    Zur Transparenz:
    Im Video wird das Unternehmen die Crowd anpreisen, beispielsweise, als wichtige Markenbotschafter. Es kann stimmen. Dennoch solltest Du bei Projekten insbesondere die Finanzen dir ansehen. Selbst als Nicht-Zahlenprofi: einige Unternehmen würden damit keine Bankfinanzierung bekommen.
  • Haltedauer
    Je nach Plattform und Startup kann es vorkommen, dass Du deine Anteile nicht sofort verkaufen kannst. So kommst Du nicht an dein investiertes Kapital und musst lange auf eine Rückzahlung/Verkauf deiner Anteile warten. Investiere deshalb nur wirklich frei verfügbares Kapital.

 

Dir fehlt ein wesentliches Argument, ob Pro oder für Contra? Schreibe bitte einen Kommentar!

Robo Advisor – Vorteile und Nachteile:

Robo Advisor sind im Dschungel der Finanzprodukte nahe an einer Perfektion angelangt. Aber Robo Advisor sind nicht frei von Risiken. Und nicht von Nachteilen. Welche Vorteile und Nachteile haben Robo Advisor?

Die Vorteile:

  • Zeit ist Geld
    Du sparst mit einem Robo-Advisor spürlich Zeit. Und deine Zeit ist kostbar. Statt Anlageprodukte zu studieren hast Du mehr Zeit für Hobby und Familie.
  • geringe Verwaltungskosten
    Statt wie bei traditionellen Fonds oder anderen Finanzprodukten hohe Gebühren zu bezahlen, profitierst Du bei einem Robo Advisor von geringen Kosten.
  • breite Streuung
    Je nach Robo Advisor wird deine Investition breit über mehrere Anlageklassen oder innerhalb einer Anlageklasse je nach deiner Risikoklasse gestreut.
  • Transparenz bei der Anlagestrategie
    Viele Robo Advisor zeigen Dir offen, in welche ETF, Fonds, Rohstoffe und Anleihen sie dein Geld investieren. Diese Transparenz hilft Dir bei der Nachvollziehbarkeit.
  • Anlage mit kleinen Summen (ab 1 Euro)
    Du kannst mit enorm niedrigen Summen starten. Nämlich bereits ab 1 Euro!
  • Rationalität vor Emotionalität
    Statt von Emotionalität verleitet, entscheidet der Robo Advisor rational. Der Algorithmus wird nicht aus einer „Laune“ heraus bestimmte Aktien kaufen, nur aufgrund von Symphatie oder Antiphatie.
  • Sondervermögen
    Deine Investitionen gelten bei vielen deutschen wie europäischen Robo Advisorn als Sondervermögen. Konkret: geht der Robo Advisor pleite (insolvent), so sind deine Investitionen sicher.

 

Und natürlich: die Nachteile:

  • Anlagestrategie unpersönlich
    Jeder ist ein Individuum. Und hier schneidet der Robo Advisor unseren individualistischen Anlageträumen den Faden ab.
    Viele Robo Advisor bieten nur eine handvoll Anlagestrategien an. Wenn du noch individuellere Anlageentscheidungen vornehmen wolltest, musst Du dies vor der Wahl des Robo Advisors aktiv in einer – teils langwierigen – Suche abklopfen, ob es Möglichkeiten der Einflussnahme gibt. Ansonsten heißt es anpassen.
    Andererseits: Gerade diese Unpersönlichkeit kann der Rationalität deiner Anlage zuspielen.
  • beschränkte Auswahl
    Wie bei der unpersönlichen Strategie kann die Auswahl an ETF, Fonds, Aktien und vielen weiteren börsengehandelten Werten eingeschränkt sein.
  • Junge Branche ohne „Crash“-Erfahrung
    Da viele Robo Advisor erst nach dem letzten „Crash“, also der Wirtschaftskrise 2008 das Licht der Welt erblickten: es lässt sich nur bedingt vorhersehen, inwieweit Algorithmen rational in der Krise weitere Anlageentscheidungen vornehmen. Der Branche fehlt einerseits die Erfahrung, andererseits bestehen viele Fonds bereits Jahrzehnte. Deren Kursverläufe sowie die Kurse von vielen Rohstoffen sind ablesbar und können bereits in den Algorithmen stecken.. was uns zu einem weiteren Nachteil führt:
  • Intransparenter Algorithmus
    Es wird vielen Anlegern verwehrt bleiben, einzusehen, wie der Investitionsalgorithmus in einer Krise konkret handeln wird. Werden vermehrt Anteile verkauft und in Rohstoffe umgeschichtet? Von einem Abverkauf und den drohenden Verlusten könnte eine Gefahr für deine Rendite ausgehen. Könnte.
  • Roboter statt menschliche Anlageberater
    Du hast nicht wie in einer Bank einen Anlageberater sondern wirst aufgrund von Fragen in eine Risikoklasse eingestuft. Es findet keine persönliche Anlageberatung statt.

Welche Vor- und Nachteile haben Anleihen?

Welche Vorteile und welche Nachteile haben Anleihen?*

entscheidende Vorteile:

  • die Rückzahlung

wenn Du in Aktien investierst kann es vorkommen, dass Du einen deutlichen Kursverlust erfährst. Anders bei Anleihen: die Rückzahlung ist oftmals festgesetzt. Und unter der Annahme, dass das Unternehmen nicht insolvent ist, erhälst Du deinen Anleihebetrag zu 100% zurück.

  • regelmäßige Zinsen

wie bei Aktien die Dividende oder bei deinem Tagesgeld die Zinsen erhälst Du bei Anleihen eine regelmäßige (teilweise eine variable) Zinsen ausgezahlt.

  • Flexibilität

Anleihen sind je nach Herausgeber an der Börse notiert. Dadurch kannst Du in vielen Fällen jederzeit deine Anleihen verkaufen. Anders wenn Dir ein Haus oder eine Wohnung gehört.

 

entscheidende Nachteile:

  • Risikokonzentration

Wie bei Aktien: wenn Du nur eine Anleihe besitzt, so steigt das Risiko und Dein Erfolg ist von einer einzigen Anleihe abhängig! Du legst alle Eier in einen Korb.

  • Verlustrisiko

Auch hier, wie bei Aktien, können Anleihen bei möglichen negativen Kursschwankungen ins Minus geraten und würden Dir beim zeitnahen Verkauf zu Verlusten führen.

  • Insolvenz

Unternehmen, Staaten sowie alle weiteren Herausgeber deiner Anleihen können insolvent gehen. Dann besteht ein Totalverlust.

  • Länderrisiko/Währungsrisiko

Das Länderrisiko betrifft vor allem Staatsanleihen. Nicht alle Länder sind auf einem Bonitäts- und Liquididätslevel. Ebenfalls können Währungsrisiken auftreten, wenn Du eine Staatsanleihe oder eine Unternehmensanleihe eines ausländischen Unternehmen hälst.

Währungen – sogenannte Devisen – schwanken tagtäglich. Bei ausländischen Anleihen ist dieses Risiko besonders zu beachten.

  • Nicht vergessen:

Anleihen sind Geldwerte. Ein weiteres Risiko ist deshalb die Inflation. Nimmt die Inflation zu, so kann deine Verzinsung geringer sein als die Inflation.

Und: steigen die allgemeinen Marktzinsen, so sinkt der Wert Deiner Anleihe.

Warum? Da nun Einlagen bei Deiner Bank (- sollte diese ebenfalls die Zinssteigerung an Dich über mehr Zinsen für dein Sparbuch weitergeben -) attraktiver sind als riskantere Anleihen in Unternehmen.

 

*Unterkategorien von Anleihen, wie beispielsweise Pfandbriefe oder Wandelanleihen wurden in den Vor- und Nachteilen nicht komplett berücksichtigt.

Welche Argumente sprechen für und gegen Edelmetalle?

Im Zuge der 10 Euro Challenge zeigte Dir Finanu bereits, wie Du ab 10 Euro in Gold, Silber und Platin – kurzum in Edelmetalle investieren kannst.

Aber Hand aufs Herz: Welche Gründe sprechen für und welche gegen Edelmetalle?

Argumente für Investitionen in Edelmetalle:

  • Krisensicher
    • Während Devisen, also bekannte Währungen, wie Dollar, Euro, Pfund, etc. in Krisen in ihrer Form als Banknoten beispielsweise durch die Inflation spürbar an Kaufkraft verlieren, werden Edelmetalle aller Wahrscheinlichkeit nach ihren vorherigen Wert behalten und halten können. Eventuell sogar im Wert zulegen.
  • Risikostreueung
    • Durch Investitionen in Edelmetalle verringerst Du aktiv die Risikokonzentration vorheriger Investitionen. Du nimmst eine neue Kapitalklasse in dein Portfolio mit auf.
  • Renditemöglichkeiten
    • Es gibt bekanntlich keine Gold oder Silber AG welche Dir jährlich auf deine Investition in Edelmetalle eine Dividende auszahlen, dennoch hast Du die Möglichkeit von Kurssteigerungen zu profitieren. Nicht nur in Krisenjahren, schließlich sind viele Edelmetalle heute vielfach verwendete Industriemetalle geworden.
  • Anonymität
    • Gold und weitere Edelmetalle sind gut geeignet um anonym Geld anzulegen. Soweit Du nicht mit einer Bankkarte bezahlst, sondern bar, so ist keine Nachprüfbarkeit gegeben.
  • Flexibilität
    • Edelmetalle sind normalerweise immer handelbar und solltest Du morgen dein investiertes Kapital abrufen wollen, so wird dies möglich sein.

 

Und nun die Nachteile:

  • Kursentwicklung/Kursverluste
    • Zwar gab es in den vergangenen 20 Jahren einige Krisen, dennoch entwickelten sich die Edelmetalle nicht derart gegen fallende Kurse, sondern zeitweise mit ihnen. Dies lag zum einen an der gesunkenen Nachfrage, schließlich wurden es verstärkt Industriemetalle, zum anderen lag es an Kursspekulationen. Diese fanden in der Vergangenheit statt. Ob diese zukünftig wirklich ausbleiben und der Kurs stabilisierter verläuft ist ungewiss. Gleiches gilt bezogen auf die Nachfrage. Inwieweit ein Nachfrageeinbruch den Kurs abknicken lässt ist nicht bekannt. Hier können Kursverluste entstehen und Du könntest Geld verlieren.
  • Eingeschränkte Dividende
    • Du bist zu 100 % auf die positivie Kursentwicklung angewiesen. Während traditionelle Aktiengesellschaften Didivdenen auszahlen, welche Verluste teilweise kompensieren können, kommst Du bei Edelmetalle in diesen Genuss nicht.
  • Gebühren
    • Je nachdem ob Edelmetalle tatsächlich als Sachwert oder nur virtuell gekauft werden, können Gebühren und Abschläge deine Rendite deutlich mindern. Nur langfristig wird sich die Investition lohnen. Kurzfristige Spekulationen auf steigende Kurse sind gefährlich.
      • Einhergehend:
        • Fälschungen
          • Wenn Du tatsächlich reales Gold kaufen möchtest, so achte auf einen seriösen Händler. Kaufe lieber vor Ort als im Internet dein Gold.
        • Lagerkosten & Sicherheit
          • Je nachdem in welchem Umfang Du Gold oder andere Edelmetalle kaufst, solltest Du dir Gedanken über die sachgerechte Lagerung machen.