Warum in Immobilien investieren?

Immobilien. Du kennst Immobilien in Form von Wohnungen, Häusern, Wolkenkratzern. Ebenso wohnst Du selber in einer Immobilie. Jeden Tag bist Du in den Räumen, schläfst im Schlafzimmer, isst im Esszimmer. Eventuell gehört Dir deine Immobilie, beispielsweise deine Wohnung. Oder du wohnst zur Miete.

Aber welche Gründe würden für eine Investition in Immobilien sprechen?

  • Immobilien sind gering volatil

Während einzelne Aktien zeitweise um 50% in beide Richtungen schwanken können, sind Immobilien deutlich weniger volatil. Das heißt: der Wert Deiner Immobilien wird sehr wahrscheinlich schwanken, aber deutlich geringer.

  • regelmäßige Einnahmen

Sind Wohnungen vermietet, so generieren diese Dir jeden Monat Mieteinnahmen. Eine derart regelmäßige Einnahmestruktur und neues Geld hast Du nicht einmal bei Aktien.

Nichts zu vergessen:
Bevor Du Dir ein schönes Leben durch die Mieten machen kannst, muss die Immobilie abbezahlt sein. Anschließend, da dieser Prozess – je nach Lage, Zustand und vielen weiteren Faktoren – durchaus 30 Jahre dauern kann, muss die Immobilie in einem ordentlichen Zustand sein. Andernfalls wirst Du in deine Immobilie investieren müssen, damit du weiterhin neue Mieteinnahmen erwirtschaftest.

  • Immobilien sind Sachwerte

Auch Sachwerte können in der Krise im Wert fallen, aber diese Werte sind beständig. Ein Unternehmen kann insolvent gehen. Deine Aktien würden wertlos werden.
Eine Immobilie wird selbst wenn der Wert um viele dutzend Prozente an Wert verliert, weiterhin eine wohnbare Immobilie bleiben können.

Eine Immobilie besitzt einen selbstwert, da diese nicht nur zur Kapitalmehrung genutzt werden kann – oftmals als Betongold beschrieben – sondern auch Dir ein – wenn abbezahlt – mietfreies Wohnen ermöglicht.

  • Risikostreuung

Ja, zwar ist eine Investition in eine einzige Immobilie eine Risikokonzentration.

Wenn Du aber neben Aktien/Indizes ebenfalls in Immobilien investierst, so streust Du aktiv dein Risiko in eine weitere Anlageklasse.

  • Einfachheit

Natürlich, der Kauf einer Immobilie wäre für viele junge Menschen ein komplexes Unterfangen. Doch es gibt eine Lösung:

Immobilien-Crowdinvesting:
Hier investierst Du gemeinsam mit vielen hundert anderen Investoren in neue Immobileinprojekte. Entweder werden die Immobilien nur gebaut und anschließend verkauft oder Du erhälst durch die Bewirtschaftung der Immobilie eine regelmäßige Vergütung.

Und hier wären wir beim Punkt 2:
Immobilien-Fonds.
Genauso wie es Aktienfonds gibt, existieren Immobilien-Fonds. Diese Fonds halten entweder direkt Immobilien oder Aktien von Immobilienunternehmen. Hier bleibt abzuwägen, welche Form besser zu Dir passt. Des weiteren gibt es noch weitere Immobilienfonds. Du siehst: Immobilien musst Du nicht selber kaufen und hast viele Möglichkeiten an der Wertsteigerung zu partizipieren.

 

Welche Nachteile hat die Investition in Immobilien?

  • Auswahl an passenden Immobilien
    Jeder Mensch ist ein Individuum. Immobilien sind oftmals gleich. Ähnliche Zuschnitte der Räume, gleiche Ausstatungen, und vieles mehr. Die Suche nach einer passenden Immobilie kann sich sehr aufwändig gestalten.
    Daneben kann es vorkommen, dass Du zwar nicht viele Ansprüche an die potentiellen Wohnungen stellst, es aber dennoch kaum Wohnungsangebote gibt. Je nach Lage und Kaufpreisvorstellungen kann der Immobilienmarkt „leergefegt“ sein.
  • Verwaltungsaufwand
    Mit der eigenen Immobilie kommt ein Verwaltungsaufwand auf Dich zu! Die Immobilie sollte wie ein Auto versichert, gewartet und gepfelgt werden. Diese Tätigkeiten können unter Umständen einem Nebenjob gleichen.
    Angemerkt: es exisiteren Dienstleister, welche Dir hier die Arbeit abnehmen können.
  • Kapitalbindung
    Eine Immobilie lässt sich nicht wie Aktien oder Fonds aus deinem Depot innerhalb weniger Stunden verkaufen. Oftmals benötigt der Hausverkauf einige Wochen oder gar Monate. Wenn Du schnell an Kapital kommen musst, ist eine Investition in eine eigene Immobilie keine sinnvolle Aktion. Gleichzeitig kann – sollten Dich Immobilien trotzdem reizen – eine Investition in Immobilienfonds oder Immobilien-Crowdinvesting die passende Lösung darstellen!
  • Risikokonzentration
    Ja, zwar streust Du mit der Aufnahme von Immobilien dein Risiko auf eine weitere Anlageklasse, doch gleichzeitig kannst Du dein Risiko zu sehr konzentrieren, wenn eine Immobilie einen Großteil deiner Vermögenswerte ausmacht.
    Gar noch bedeutsamer, wenn Du dich für den Kauf einer Immobilie verschuldest. Die wenigsten Menschen werden ihr Haus barbezahlen – somit wirst Du dich zum aktuellen Zeitwert der Immobilie verschulden müssen. Ob in einigen Jahren und Jahrzehnten die Immobilie an Wert behält oder gar steigt ist nicht sicher.
    Dieses Risiko sollte Dir bekannt sein.