Die Finanugeschichte

Vorweg: Warum Finanu? Weil wir einer der wenigen Finanzblogs sind, welcher sich an jungen Sparenden orientiert.

Was heißt es konkret? Wir helfen Dir bereits mit deinem ersten Euro anzufangen. Keine Einmalanlagen von hunderten von Euros. Keine monatlichen Raten. 

Flexibel, individuell, sicher. Mit der Inspiration durch Finanu!

Die enorme Unwucht des gesellschaftlichen Problems fehlender finanzieller Teilhabe und damit die Idee zu Finanu entstand während des Freiwilligendienstes in Bolivien Mitte 2016, als Benjamin im Kulturbüro der Stadt La Paz arbeitete.  

In der täglichen Arbeit in Bildungsprojekten und der Öffentlichkeitsarbeit kam er immer wieder mit jungen Menschen in Kontakt. Bei Gesprächen über Bolivien und Deutschland, die Kultur und Wirtschaft, fielen regelmäßig die Begriffe der Inflation oder Unsicherheit bei Spareinlagen. 

Das Gespräch mit Juan veränderte seinen Freiwilligendienst. Juan, damals 19 Jahre jung, verdiente neben seinem Studium im Nebenjob Geld, vermisste jedoch die Möglichkeit Geld für den Vermögensaufbau beiseite zu legen. Eine Lösung musste her.  

Benjamin war in Bolivien, weil er schon lange während der Schulzeit beschloss, neue Kulturen zu erleben und eine neue, für ihn unbekannte Sprache, lernen zu wollen. Er wollte in seinem Leben einen Mehrwert für die Völkerverständigung und der interkulturellen Begegnung leisten, wenn auch im kleinen und lokalen Maßstab.  

Hinzu kam, dass er insbesondere in seinem Freundeskreis kaum junge Menschen kannte, die bereits ihre Finanzen selbst in die Hand nahmen. Ob Azubis oder Studis. Diese Erfahrungen aus Bolivien und Deutschland bestärkten Benjamin in seiner Motivation, sich fortan der finanziellen Teilhabe zu widmen.

Er wollte mit seiner Idee jungen Menschen die Möglichkeit geben, endlich finanzielle Teilhabe ab 1 Euro oder umgerechnet etwa 7 Bolivianos zu erreichen.  

Während seiner Recherche noch in Bolivien bemerkte er aber, dass die meisten unabhängigen Anbieter von z.B. RoboAdvisors (automatisierte Vermögensverwalter) in Deutschland immer noch ein Nischendasein fristeten. Mit Hilfe einer eigens durchgeführten Umfrage mit knapp 1.000 jungen Menschen, vor allem Azubis und Studierenden im Jahr 2017, kam er zu der Erkenntnis, dass sich die mögliche Zielgruppe oftmals nicht befähigt fühlte, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen oder den Dschungel an Anbietern nicht durchblicken konnte.  

„Die Schule und Universität bereitet nicht auf die Handhabung der eigenen Finanzen vor. Hinzukommt gefühlt die kollektive Aktienangst, beispielsweise durch die ‚Volksaktie Telekom‘. Das schreckt junge Menschen ab, wenn der Onkel oder Vater sagt, Aktien seien reine Zockerei“, betont Benjamin die Situation.  

Oder wie es Schülerin Naina sagte:
„“Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen““  

Genau hier setzt die Idee von Benjamin an. Mit finanzieller Bildung möchte er die finanzielle Teilhabe junger Menschen fördern und die Beteiligung an der wirtschaftlichen Entwicklung der Weltwirtschaft weiter demokratisieren. Mit Hilfe eines Bildungsblogs und einem wachsenden Netzwerk von Anbietern ermöglicht es Finanu so gut wie allen Anlegertypen die finanzielle Bildung zu verbessern und mehr Teilhabe zu erreichen.  

Alle Anbieter sind selbstverständlich von Finanu getestet und sitzen in Europa bzw. in Deutschland und unterliegen den lokalen Aufsichtsbehörden.   

Jetzt heißt es für Dich:   

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